Neue Reihe: Stilfragen rund um Namen und Titel

Der eigene Name ist die wichtigste Vokabel eines jeden Menschen. Den Namen Ihres Gegenübers richtig einzusetzen zeigt von Stil und Etikette. Doch wissen Sie immer, wie Sie stilsicher und formvollendet mit dem eigenen Namen und mit dem des Gegenübers umgehen? Welche Angaben auf Tischkarten und Namensschilder gehören? Und wie Sie sich selbst aus der Klemme helfen, wenn Sie einen Namen vergessen haben? ALBERT KREUZ beantwortet in seiner neuen Reihe Stilfragen rund um Namen und Titel und beruft sich dabei auf den großen Knigge.

Stimmt es, dass Sie den Namen Ihres Gegenübers so oft wie möglich wiederholen sollten?
Nein, das war zwar bis vor kurzer Zeit richtig, ist mittlerweile jedoch veraltet. Es stimmt zwar immer noch, dass der eigene Name die liebste Vokabel eines jeden Menschen ist. Der amerikanische Erfolgs-Trainer Dale Carnegie predigte dies immer wieder in seinen Vorträgen und Seminaren:

„Wer den Namen eines anderen behält und ihn immer wieder ausspricht,
macht dem Betreffenden ein diskretes, aber wirkungsvolles Kompliment.“

Aber: Die meisten Menschen finden die andauernde Namenswiederholung mittlerweile penetrant. Die neue Etikettenregel lautet: Drei Mal genügt

Etikette 2010 lautet: Benutzen Sie den Namen Ihres Gegenübers, übertreiben Sie dabei jedoch nicht. Wenn Sie den Namen jeweils ein Mal

  • zur Begrüßung,
  • in der Mitte des Gesprächs und
  • bei der Verabschiedung

nennen, genügt das vollkommen.

Nächsten Freitag beschäftigen wir uns mit dem Thema Nutzung des Doktortitels.

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