So kommen Sie gut an – angemessene Kleidung fürs Bewerbungsgespraech

Sie sind derzeit auf der Suche nach einem neuen Job? Die Bewerbung ist abgeschickt und Sie haben nun auch einen Termin für ein Vorstellungsgespräch erhalten. Was ist Ihr nächster Schritt? Sie bereiten sich auf Ihr Gespräch vor, starten dazu eine Internetrecherche und machen sich Notizen für Ihr Gespräch.

Genauso viel Sorgfalt wie Sie dem Verlauf des Bewerbungsgesprächs widmen, sollten Sie Ihrem Erscheinungsbild widmen. Ganz klar ist, zu einem Bewerbungsgespräch erscheinen Sie  pünktlich und in Businesskleidung. Dabei spielt Ihr persönlicher Kleidungsstil nur eine untergeordnete Rolle. Schauen Sie sich genau an, in welcher Branche Ihr zukünftiger Arbeitgeber tätig ist und kleiden sich dementsprechend. Der deutsche Knigge-Rat gibt klar vor:

  • Je kreativer die Branche, desto weiter dürfen Sie sich vom klassischen Dresscode entfernen.
  • Je höher Sie in der Betriebshierarchie stehen, desto strenger ist der Business-Dresscode.
  • Mit den folgenden Tipps liegen Sie branchenunabhängig nie verkehrt und unterstreichen Ihr professionelles Auftreten:

    Businesskleidung besteht aus Anzug, Hemd und Krawatte – diese Gesamtkomposition sollten Sie nicht durchbrechen.

    Anzug ist ein absolutes Muss beim Vorstellungsgespräch. Kombinationen sollten Sie auf keinen Fall tragen. Der Anzug sollte in einer gedeckten Farbe sein. Mit den Farben grau, schwarz, dunkelblau sind Sie immer perfekt gekleidet. Anzüge mit zu starken Mustern im Schrank hängen lassen, Nadelstreifen sind durchaus kniggetauglich. Dicker Tweed wirkt unmodern, suchen Sie sich einen leichten Stoff aus, Schurwolle bietet sich dabei ein.

    Nun stellt sich die Frage, wie schließe ich ein Jackett richtig? Bei zwei Knöpfen kann wahlweise der untere oder der obere Knopf geschlossen bleiben. Bei einem Drei-Knopf-Sakko schließen Sie die beiden oberen Knöpfe (modern) oder den mittleren Knopf. Zum Hinsetzen sollten Sie das Jackett öffnen, damit es am Körper nicht spannt.

    Das Hemd sollte dezent den Anzug unterstreichen. Auch hier gilt, wenig Farbe, wenig Muster. Mit einem unifarbenen Hemd (weiß, helles grau oder helles blau) sind Sie immer gut gekleidet.

    Schuhe und Socken sollten dunkel sein, Socken dabei dunkler als der Anzug und ohne Muster. Achten Sie auf die Länge der Socken, damit das nackte Bein nicht sichtbar wird. Die Hosenlänge spielt hierbei auch eine Rolle: Der Hosenabschluss sollte ca. 5 mm über Beginn des Absatzes enden, schmale Hosen leicht aufstehen lassen.

    Die Krawatte ist der Hingucker Ihrer Erscheinung. Sie sollte dezent sein, von guter Qualität (Seide bevorzugt), die Farbe des Anzugs und des Hemdes unterstreichen. Die richtige Länge haben Sie, wenn die Spitze genau den Knopf des Hosenbundes überdeckt. Der Knoten sollte das Dreieck des Hemdkragens ausfüllen. Ein Tipp: Nach dem Tragen Knoten vorsichtig öffnen und ca. 36 Stunden hängend ruhen lassen (weitere Informationen zu Krawattenarten und -pflege demnächst im Blog).

    Noch ein guter Rat zum Schluss: Anzug und Hemd sollten knitterfrei sein, Schuhe geputzt und die Sohlen nicht abgelaufen.  Sollten Sie mit dem Auto anreisen, hängen Sie Ihr Jackett auf einem Kleiderbügel ins Auto und ziehen Sie das Jackett erst vor dem Betreten des Unternehmens an. Sollten Sie eine lange Zugfahrt vor sich haben, gilt das Gleiche  – bei Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, versuchen Sie zu stehen, das verhindert Knitter.

    Sind Sie schon einmal bei einem Bewerbungsgespräch mit Ihrer Kleidung ins Fettnäpfchen getreten? Wie haben Sie sich verhalten? Haben sie Tipps, wie man mit falscher Kleidung immer noch punkten kann?

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