Textile Erfindungen: In Deutschland nicht gerade Mangelware (Teil 1)

Bei textilen Innovationen und bei der Frage „Wer hats erfunden?“ würden die Schweizer im Vergleich zu den Deutschen ziemlich alt aussehen. Denn Fakt ist nun einmal, aus Germany kamen und kommen ziemliche viele Ideen, die nachhaltig die ganze Branche überall auf der Welt revolutionieren. Ob weibliche Kurven oder eben „nur“ Fäden sinnvoll zu bändigen waren: Wenn sich Erfindergeist und unternehmerisches Talent verbünden, ist schnell mal der BH erfunden (1912 von Sigmund Lindauer) oder die unter „Plauener Spitze“ bekannte maschinengewirkte Tüllspitze (Theodor Bickel, 1881) bzw. die für Handtücher unerlässliche Malimo-Wirktechnik (1949 von Heinrich Mauersberger).

Seidensticker kam pünktlich zu den 68er Krawallen mit dem bügelfreien Oberhemd auf den Markt, Anfang der 80er brachte eine Wuppertaler Textilfirma die ersten pflegeleichten Baumwollhemden in die Regale, ein paar Jahre später prangte erstmals ein Trevira-Zeichen auf der Wäsche: das Zeitalter der synthetischen Textilfaser auf Polyesterbasis war angebrochen… Pünktlich zu dieser textil-chemischen Steilvorlage holt Henkel als Waschmittelproduzent weit aus – und erfand das erste Colorwaschmittel. Wir schrieben das Jahr 1991, die deutsche Einheit war noch frisch. Am Ende dieses Jahrzehnts krönte Triumpf nicht nur die Figur, sondern vermeldete zugleich die ersten geklebten Wäschenähte. Die jüngste Innovation ist bekannt: ALBERT KREUZ kreierte 2008 den Begriff „Business-Unterwäsche“ und präsentiert seither seinen einzigartigen Shop im Internet..

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