Ein Smoking für alle Fälle

Die Silvestergalas sind vorbei, aber bevor Sie den Smoking bis zum nächsten Jahr einmotten, haben wir ein paar Styling-Varianten mit Smoking für Sie. Denn: Ein Smoking passt immer und überall. Aber nur unter einer Bedingung: Er wird richtig kombiniert. GQ hat in seiner Dezember 2009-Ausgabe sechs schöne Beispiele zusammengestellt.

In der Oper:
Rollkragen statt Fliege? Falls der Strick einen Seidenanteil hat, ist das durchaus erlaubt. Um dabei nicht wie ein Chorknabe auszusehen: das Hemd aufknöpfen.

Im Chalet:
Holzfällerhemden trägt man in der Hütte, im Chalet aber eine zart rustikale Flanelljacke. Darunter muss es dann deutlich eleganter sein, Gallonstreifen und Kummerbund mit Fliege sind Pflicht.

In Concert:
So gelingt der Auftritt als Luxusrocker: Den rauen Look von Leder und Nieten brechen feiner Kaschmir und Samt von Pullover und Jacke.

In Galerien:
Die Kunstszene liebt Stilbrüche. Statt Smokinghemd hier also T-Shirt. Das Einstecktuch nicht aufwendig drapieren, sondern zum Minimal-Art-Objekt machen.

Zu Freunden:
Über Shirt und grob gestrickten Cardigan kommt eine edle Jacke mit paspeliertem Revers. Damit’s nicht zu gemütlich wird.

Zur Party:
Jeans und Smokingjacke plus Fliege: Auch das funktioniert – wenn darunter alles Denim ist und Hemd wie Hose ähnlich gewaschen. Raw und used passen hier nicht zusammen.

Probieren Sie die Looks doch einfach bei Ihren nächsten Kulturbesuchen oder Einladungen aus. Aber schon Angela Missoni wusste: „Man darf alles, sollte dabei aber auf den Anlass achten. Sagt die Einladung „formell“, muss man sich daran halten.“

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