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Kleine Waschmittelkunde für die richtige Pflege Ihrer Wäsche

Mit dem richtigen Waschmittel die hohe Qualität und die strahlende Farbe der ALBERT KREUZ Unterwäsche auf lange Zeit erhalten.

Mit dem richtigen Waschmittel und der richtigen Pflege die hohe Qualität und das strahlende Weiß der feinen ALBERT KREUZ Unterwäsche auf lange Zeit erhalten.

Immer wieder kommt es vor, dass man bzw. vorwiegend Frau vor dem Waschmittelregal steht und ratlos den vielen Versprechnungen für das besondere Weiß und Sauberkeit der vielen verschiedenen Pülverchen, Perlen und Flüssigwaschmitteln gegenübersteht.

Welches Waschmittel für welche Art von Wäsche? Buntes und Weißes – trennen ja, verschiedene Waschmittel auch? Welche Temperatur eignet sich wofür am besten?

Viele dieser Fragen können wir Ihnen beantworten. Die neueste Ausgabe der Stiftung Warentest (Februar 2012) hat sich dem Thema Vollwaschmittel unter dem Motto “Weißes wird grau” detailliert gewidmet. Gerne teilen wir diese Erkenntnisse in unserer kleinen Waschmittelkunde mit Ihnen.

Gerade im Bereich feiner Unterwäsche werden oft fatale Fehler gemacht, die jegliche noch so hochwertige Wäsche in graue oder pillende “Lappen” verwandeln kann. Deshalb ist es umso wichtiger, unserer kleinen Waschmittelkunde Aufmerksamkeit zu schenken, damit Sie besonders lange an der hohen Qualität der feinen Wäsche Freude haben.

Weiße Unterwäsche (alle weißen ALBERT KREUZ Modelle einbezogen) sollte grundsätzlich ausschließlich mit Vollwaschmittel gewaschen werden. Die farbigen Modelle (schwarz und hautfarben) sollten unbedingt ein Color-Waschmittel zur Pflege erhalten.

Was genau macht den Unterschied?

Ein Vollwaschmittel eignet sich für alle Programme – von der kalten Wäsche bis zum Kochprogramm. Oft ist die Erkennung allerdings nicht so einfach, da nicht alle Hersteller den Begriff “Vollwaschmittel” benutzen. Jedoch kann das Fehlen von Begriffen wie “Color” zum Beispiel einen Hinweis auf ein Vollwaschmittel geben. Auch der Zusatz “95 Grad” auf der Packung weist auf ein solches Produkt hin. Das Entscheidende ist, dass Pulver für Weißes neben Tensiden und Enzymen auch Bleiche und optische Aufheller enthalten. Damit waschen sie besonders sauber und hellen auch auf. Für weiße Textilien sind sie somit perfekt geeignet. Farbige Textilien sollten  aufgrund der Möglichkeit der Farbveränderung bzw. Ausbleichen nicht mit Vollwaschmitteln gewaschen werden.

Colorwaschmittel dagegen sind ohne Bleiche und für farbige Textilien ideal. Sie waschen die kalte Wäsche ebenso wie die 60 Grad- Wäsche und schonen dabei die Farben und schützen vor unliebsamen Farbübertragungen. In manchen Colorwaschmitteln befinden sich jedoch trotzdem optische Aufheller – da ist bei pastellfarbener Wäsche Vorsicht geboten. Gegebenfalls immer nachlesen, ob Aufheller vorhanden sind.

Wie genau agieren die Waschmittel?

Waschaktive Substanzen – Tenside genannt – kommen gegen alltägliche Verschmutzungen wie Staub und Schweiß zum Einsatz. Dabei lösen sie den Schmutz aus den Fasern, verhindern aber ebenso, dass dieser sich wieder auf anderen Geweben absetzt. Diese Aktion funktioniert bei Pulverwaschmitteln am besten. Vorsicht ist allerdings bei einigen Flüssigwaschmitteln geboten! Im Test hat sich herausgestellt, dass z.B. Weißer Riese Kraft Gel oder Spee Aktiv Gel genau diesen so wichtigen Effekt nicht bieten und im Test der Stiftung Warentest verteilte sich der Dreck teilweise auf dem Gewebe statt im Spülwasser aufgelöst abzufließen. So konnten die weißen Textilien mit der Zeit einen starken Schmutzschleier bekommen der dann auch bei der nächsten Wäsche nicht mehr entfernbar war – hier können also die typischen “grauen Unterwäscheteile” entstehen!!

Neben den Tensiden wirken Enzyme, die Eiweiß, Fett und Stärke aufspalten können und damit besondere Fleckentfernungswirkung bei eiweißhaltigen, fetten oder Stärke enthaltenden Flecken haben.  Zusätzliche zu Tensiden und Enzymen werden ausschliesslich bei Vollwaschmitteln in Pulverform auch Bleichmittel eingesetzt. Diese beeinflussen ganz entscheidend das Waschergebnis. Bleichbare Flecken wie Obst, Rotwein und Gemüse können so mit wesentlich besserem Ergebnis behandelt werden. Außerdem sorgen die Bleichmittel und Aufheller für den Erhalt des weißen Farbtons.

Flüssig oder Pulver?

Bei weißer Wäsche ist das pulverförmige Vollwaschmittel eindeutig im Vorteil. Die eben beschriebene Wirkungsweise zur Erhaltung eines sauberen Weißtones und die Fleckenentfernngswirkung wird insbesondere durch Bleichmittel hervorgerufen. Flüssige Waschmittel müssen aber grundsätzlich ohne Bleichmittel auskommen, zumal diese sich nicht in der Flüssigkeit einbinden lassen. Im Flüssigwaschmittel müssen also allein die Tenside und Enzyme agieren, was oft bei kühleren Waschlaugen im schlechten Resultat endet. Um also die typischen Grauschleier auf der weißen Unterwäsche zu vermeiden, ist die Verwendung von Vollwaschmittel in Pulverform unbedingt zu empfehlen. Im Test schnitten Persil Universal-Megaperls und Ariel Compact mit Actilift gegenüber allen anderen Flüssig-Vollwaschmitteln jeweils als einzige mit “gut” ab. Bei den Flüssig-Vollwaschmitteln haben sich Aldi Una pro-aktiv bzw. Aldi Tandil Ultra-Plus und DM Denkmit Aloe Vera hervorgehoben und mit “befriedigend” abgeschlossen.

Bei bunter Wäsche (also auch bei den schwarzen und hautfarbenen Modellen von ALBERT KREUZ) können durchaus auch Flüssigwaschmittel ein gutes Waschergebnis erzielen. In jedem Fall muss auf ein Vollwaschmittel, also ein Waschpulver mit Bleichmitteln verzichtet werden, um das Verblassen der Farben zu vermeiden. Colorwaschmittel schonen die Farben und erzielen gute Waschergebnisse.

Hygiene beim Waschen von Unterwäsche

Bei Unterwäsche ist es empfehlenswert, die 40 Grad oder besser noch die 60 Grad-Wäsche zu benutzen. Die meisten ALBERT KREUZ Artikel können bei 40 Grad, viele sogar bei 60 Grad problemlos in der Maschine gewaschen werden. Bei weißen Textilien empfiehlt sich der Einsatz von Pulver-Vollwaschmitteln auch aus hygienischen Gründen, zumal die Bleichmittel auch gegen Keime wirken. Die keimtötende Wirkung setzt allerdings erst bei höheren Temperaturen ein. Im Fall von Allergikern oder Personen mit ansteckenden Krankheiten im Haushalt gewährt daher die Wäsche bei 60 Grad mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel die beste Hygiene und Sicherheit. Eine sogenannte “Kochwäsche” bei 95 Grad ist nicht notwendig.

Weichspüler – Ja oder Nein?

Oft wird in der Werbung der Einsatz eines Weichspülers als unabdinglich dargestellt – die Frische, der Duft, das weiche Ergebnis verleiten, die Wäsche regelmäßig unter Einsatz von Weichspülern zu waschen. Allerdings ist große Vorsicht bei Microfasern bzw. besonders feinen und veredelten Textilien, wie es bei Unterwäsche der Fall ist, geboten. Die Microfasern sind Hohlfasern und der Weichspüler setzt sich im wahrsten Sinne des Wortes in die Fasern hinein, verklebt und zerstört diese. Das Waschen von feiner, veredelter Unterwäsche mit Weichspülern kann diese regelrecht zerstören. Es kann zu starkem Pilling führen und Microfaser-Unterhemden können sich regelrecht auflösen.  Also für den guten Duft lieber ein gut duftendes Vollwaschmittel bzw. Colorwaschmittel benutzen oder gegenfalls Bio-Essenzen als Zugabe für die Wäsche hinzufügen und dabei die extrem feinen Fasern schonen.

Auch die feine Unterwäsche von ALBERT KREUZ erhält Ihre besondere Feinheit und das weiche Gefühl auf der Haut nur wenn auf den Einsatz von Weichspülern verzichtet wird.

Zusätzlich zur faserverklebenden Wirkung kann Weichspüler zu Verfärbungen von weißer Wäsche führen. Daher sollte bei Waschen von Unterwäsche grundsätzlich auf Weichspüler verzichtet werden!

Im Fazit lautet also unser Tipp:

Weiße Unterwäsche mit pulverförmigen (Pulver oder Perlen) Vollwaschmittel bei 40 bis 60 Grad waschen, auf Weichspüler verzichten, niemals mit nicht weißen Textilien gemischt waschen, und möglichst nicht direkt nach einer extrem dunklen  Wäsche (schwarze oder blaue Jeans) waschen, um Verfärbungen durch Restspülwasser zu vermeiden.

Farbige Unterwäsche mit einem faserschonenden Colorwaschmittel bei 30 bis 60 Grad (je nach Pflegehinweis) waschen – je nach Vorliebe in Pulver- oder Flüssigform. Auf Weichspüler verzichten, um die feinen Fasern nicht zu verkleben.

Weitere nützliche Tipps:

Waschen von Wolle und Seide

Hierfür eignet sich ein Wollwaschmittel am besten, da es ph-neutral ist und keine Enzyme enthält, die in manchen Fällen Wolle und Seide angreifen können.

Dosierung

Beachten Sie immer die Dosiertabelle auf dem Waschmittel. Erkundigen Sie sich nach der Wasserhärte in Ihrem Haushalt und passen dementsprechend die Dosierung an. Auch der Verschmutzungsgrad und die Wäschemenge beeinflussen die Dosierung. Sollten Sie eine größere Waschtrommel haben und mehr als der Standard von ca. 4,5 Kilo-Programmen gewaschen werden, müssen Sie auch die Dosierung erhöhen. Bei besonder geringer Waschladung verringern sie die Waschmittelmenge.

Bei Beachtung dieser Tipps kann Ihrer feinen Wäsche nichts mehr passieren und Ihre Unterhemden und Retroshorts oder Slips von ALBERT KREUZ werden Ihnen lange Freude bereiten und immer strahlend sauber aus der Waschmaschine kommen.

Der Gesetzgeber drängt zum „Long John“ – Wenn Unterwäsche zum Politikum wird

Das "Drunter stimmt". Nichts zu meckern für die Hüter des Dresscodes. ALBERT KREUZ Business-Unterhemd.

Das "Drunter stimmt". Nichts zu meckern für die Hüter des Dresscodes. ALBERT KREUZ Business-Unterhemd.

Das Thema Unterwäsche ist längst nicht mehr privat. Vorbei gehen die Zeiten, in denen jeder nach Lust, Laune oder weil es im Schrank gerade obenauf liegt, „unten drunter“ das anziehen kann, was er mag. Korea ist jetzt das erste Land, das einen Underwear-Kodex erlassen hat. Kein Spaß: Was die Gemüter von Hunderttausenden Staatsdienern erhitzt, soll Energiekosten einsparen helfen.

Noch lange bevor Thilo Sarrazin mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ bundesweit – für Aufregung sorgte, provozierte der Berliner Ex-Senator auf lokaler Ebene immer mal mit flotten Sprüchen. Es ist erst einige Winter her, da empfahl er Hartz IV-Empfängern als Mittel gegen zu hohe Heizrechnungen, einfach mal einen Pullover mehr anzuziehen. Sarrazins rüde Empfehlungspraxis in Sachen Bekleidung macht jetzt Schule, auch wenn ganz andere Zielgruppen als Sozialhilfeempfänger betreffend.

Dezember 2010: Als erste brach die Schweizer Großbank USB mit der Praxis, was Er und Sie unter dem Business-Outfit tragen, gehe keinen etwas an. Eine 52-seitige Dienstanweisung für zunächst fünf Filialen regelt, wie MitarbeiterInnen duften und auszusehen haben. Das “UBS Corporate Wear Dress Guide for Women und Men” schreibt weiblichen Angestellten “hautfarbene Unterwäsche” und Seidenstrümpfe vor. Männer haben schwarze, ungemusterte Socken zum anthrazitfarbenen oder anders dunklen Anzug und weißem Oberhemd zu tragen.

Januar 2011: Keinen Monat später macht ein neuerlicher Dresscode Schlagzeilen – diesmal in Form eines Urteils. Richter am Kölner Landgericht gaben einer am Airport arbeitenden Sicherheitsfirma Recht, das In- und Outfit ihrer Mitarbeiter den dienstlichen Obliegenheiten unterzuordnen. Neben frischen Frisuren in „ihrer natürlicher Farbe“ wird beiderlei Geschlechtern ein weißes Unterhemd verordnet; weiblichen Sicherheitsleuten haben einen weißen oder hautfarbenen BH zu tragen.

Immer noch Januar 2011: Während solche Unterwäsche-Verdikte als Bestandteil des unternehmerischen Erscheinungsbildes in Mitteleuropa vergleichsweise nur wenige Menschen betreffen, sieht das in Südkorea ab sofort schon ganz anders aus. Dort müssen Staatsdiener im Winter durch das Tragen langer Unterhosen, auch „Long John“ genannt, Heizenergie einsparen helfen. Motto: Mit warmer Unterwäsche gegen Bürokälte (Sarrazin lässt grüßen)! Gleichzeitig wies die Regierung als Maßnahme im Kampf gegen die gegenwärtige Kältewelle alle Ministerien, staatliche Firmen und öffentliche Einrichtungen an, mittags und zwischen 17 und 18 Uhr die Heizungen ganz abzudrehen.

Muss es immer Bio-Baumwolle sein? Wie wär’s mit Unterhemden aus HOLZ?

Wir von ALBERT KREUZ haben die Lösung

Unterhemd aus "Holz" - Serie Stuttgart

Unterhemd aus "Holz" - Serie Stuttgart

Unser Ziel sollte eine Alternative zur Bio-Baumwolle sein, welche unseren anspruchsvollen Kunden gerecht wird:  Herren-Unterhemden mit positiver Öko-Bilanz und trotzdem perfekt auf Business-Bekleidung abgestimmt und angenehm wie eine zweite Haut zu tragen.

Normalerweise fällt einem unter dem Begriff „ökologische Kleidung“ sofort Bio-Baumwolle ein. Doch betrachtet man das scheinbar unendliche Angebot an solchen „Bio-Baumwoll-Produkten“ auf dem Markt – darf man berechtigte Zweifel anbringen: Kann die wirklich echte Bio-Baumwolle den weltweiten Bedarf an Bekleidungs-Stoffen tatsächlich decken? Eher nicht, denn gerade einmal 175.000 Tonnen Bio-Baumwolle stehen einem jährlich Gesamtbedarf von über 70 Millionen Tonnen Textilfasern gegenüber. Hinzu kommt, dass bei Bio-Baumwolle der Verzicht auf den Einsatz toxischer und persistenter Pestizide zwar die Verunreinigung des Grundwassers verhindert, demgegenüber jedoch der enorme Wassereinsatz steht, der für das Wachstum der Baumwolle notwendig ist. Dieser beeinflusst die Öko-Bilanz der Bio-Baumwolle negativ. Zusätzlich muss man bedenken, dass die Fläche für den Baumwollanbau begrenzt ist.

Da können Kunstfasern entgegen der weitverbreiteten Meinung durchaus eine Alternative darstellen. Ökologische Kleidung ist nämlich Dank der modernen Technologie der Chemiefasern möglich geworden. So gibt es beispielsweise Kunstfasern aus Zellulose, die aus dem natürlichen nachwachsenden Rohstoff Holz gewonnen werden. Im Gegensatz zu ca. 8000 Ltr. Wasser zur Herstellung von einem Kilo Baumwolle reichen für Zellulosefasern aus Buchenholz lediglich 10-20% davon. Naturnahe Kunstfasern können also ökologisch gesehen der Baumwolle sogar überlegen sein.  Doch wie fühlt sich das Ergebnis an? Verwöhnt von den Eigenschaften der Baumwolle geht die weit verbreitete Meinung dahin, dass „Kunstfasern“ negative Trageeigenschaften hätten.  Dem ist nicht so.  Im Gegenteil:

Wir setzten für unsere Wäscheproduktion der Reihe „Stuttgart“ die von Lenzing (Österreich) produzierte  (Luxus)Faser MicroModal® ein. Der daraus gefertigte Stoff ist atmungsaktiv, extrem weich und anschmiegsam. Selbst die Feuchtigkeitsaufnahme  und  -Weiterleitungseigenschaften übertreffen die der Baumwolle. So werden höchste Ansprüche an Luxus mit einer hervorragenden Öko-Bilanz verbunden. Daneben kaufen wir auch Zutaten wie Etiketten und Verpackung von deutschen Produzenten und lassen in einer Textil-Manufaktur in Mittelsachsen fertigen. Somit bleiben die Transportwege kurz – auch das ist gut fürs Klima.

Einer der wichtigsten Faktoren für Nachhaltigkeit ist zusätzlich eine lange Lebensdauer der Produkte. „Denn was nicht ersetzt werden muss, belastet nicht die Umwelt – und hier sind wir ganz weit vorn mit der Langlebigkeit unserer Herrenunterwäsche“.

Wer hätte gedacht, dass man unter hervorragenden ökologischen Gesichtspunkten hochwertige Unterwäsche ohne Bio-Baumwolle in Deutschland herstellen lassen kann? MANN trägt daher heute umweltbewusste, weiche und atmungsaktive Wäsche und niemand käme auf die Idee, dass diese aus „Holz“ ist.

Umweltschutz kennt also keine Grenzen – und kann bis auf die Haut gehen, in diesem Fall in Form unserer Herren-Unterwäsche. Wenn sich Luxus auf der Haut und Umweltschutz vereinen – dann ist das die moderne Form von Umweltbewusstsein – mit der sich jeder MANN gerne identifiziert.

Leuchtend, stichsicher & leitend – Neue Textilmaterialien mit Relevanz für Unterwäsche?

Funktionsfasen halten Einzug in viele Bereiche des Lebens

Funktionsfasen halten Einzug in viele Bereiche unseres Lebens

Man soll nie nie sagen, doch diese ganz aktuelle Spitzenentwicklung der deutschen Textilforschung wird nach allem Dafürhalten kaum Auswirkungen auf die Funktionalität künftiger Unterwäsche haben: ein Gewebe, das Wasser erzeugen kann. Forschern aus Baden-Württemberg war es gelungen, diese Fähigkeit einem Käfer abzuluchsen und ein entsprechendes Fasermaterial zu entwickeln. Das Naturvorbild stellt nachts ein paar Haare auf seinem Rücken auf; vorbeiziehende Nebeltröpfen verfangen sich und das so gewonnene Nass rinnt dem Insekt direkt über „Buckel“ und Kopf direkt in den Mund. Prost. Das der Natur nachempfundene Gewebe lässt ob seiner Wasserausbeute aufhorchen: Pro Nacht sollen es je Quadratmeter 55 Liter sein – Nebelschwaden vorausgesetzt.

Immer neue Materialien auf textiler Grundlage werden entwickelt und gelangen auf den Markt; kaum eine Branche – egal ob Auto, Medizin, Verkehr, Bau oder Sicherheit – kann auf die Ergebnisse technotextiler Revolution verzichten. Weiterlesen