Artikel-Schlagworte: „Herren Unterwäsche“

Herren-Unterwäsche aus der Sicht einer Frau – oder “Wenn Geister sich scheiden”

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Mal ganz ehrlich welche Frau hat nicht schon diese Situation erlebt? Romantik pur, die ersten Dates, der Angebetete sieht entzückend aus, sportlich & elegant. Geschmack hat er bei der Wahl der Kleidung bewiesen – und dann der Schock. Was trägt er drunter?

Feinripp Unterhose und Träger-Unterhemd, möglichst schön schlabbrig in angegrautem weiß. Ja, das ist kein Scherz. Es gibt sie wirklich die Männer, die in den äußeren Hüllen niemals erwarten lassen, dass darunter das pure „Grauen“ herrscht.  Ihnen ist wohl nicht bewusst, was sie der Frau damit antun. Es bedarf auch ganz besonderem Feingefühl dann als  Frau nicht wirklich sofort zur Tür zu schreiten oder das Entsetzen direkt im Gesicht stehen zu haben.

Warum tun Männer das?  fragt sich Frau. Eigentlich ist es doch nicht von der Hand zu weisen, dass der gute Kleidungsgeschmack sich bis in die Tiefen der Garderobe einhalten lassen sollte. Aber dies scheint in der Realität nur selten der Fall. Gerade wenn der Herr nicht mehr zu den ganz jungen, doch eher dem Modetrend nacheifernden Männern gehört. Aber muss das sein? Nein. Ein entschiedenes Nein. Heutzutage muss nun wirklich kein Mann mehr solche Geschmacksverirrungen auf der Haut tragen.

So manch einer wird jetzt sagen – „Na das ist doch nur für’s Büro“ , „Im Job muss es eben bequem sein“ ,  „am Tage muss ich mich doch wohlfühlen“ oder „aber das Unterhemd gehört doch nun mal dazu“. An sich hat er ja auch recht. Niemand soll Mann dazu bringen, sich die vielen Arbeitsstunden am Tag in kneifender, unbequemer Wäsche zu quälen. Auch auf das von „Mutti“ angepriesene Unterhemd soll in keinem Fall verzichtet werden. Das Wichtige ist doch nur die richtige Wahl der intimsten Stücke.

Denn auch nach einem Tag im Büro kommt der Mann irgendwann nach Hause und die Dame der Wahl freut sich auf den Anblick eines schönen Darunter.  Außerdem ist nichts peinlicher, als wenn Frau im Wäscheschrank von ihm die alten „Feinripp“-Teile entdeckt.  Ja, das muss einfach mal gesagt werden.

Wie soll nun der Anspruch auf Qualität, Bequemlichkeit und  klassische Unterwäschestücke mit den Ansprüchen der Damenwelt vereint werden? Der Wäschefabrikant ALBERT KREUZ hat mitgedacht und die Lösung geliefert. Ob er wohl auch in der Vergangenheit entsetzte Blicke der Frauenwelt geerntet hatte?

Mit seiner Kollektion „Business-Unterwäsche“ hat er all die Dinge, die Mann braucht und Frau gerne sieht, miteinander vereint.

Das erste Beispiel:  Die Herren Retro-Shorts statt der Feinripp-Unterhose

Retroshorts können sexy sein

Business-Retroshorts können sexy sein

Der Herr kann wunderbar bequem die schön anliegende Retroshorts  – wahlweise mit besonders langem Bein -  ohne Kneifen,  in angenehmstem Material genießen. Er könnte fast das Gefühl bekommen, er hätte nichts an, so extrem leicht und anschmiegsam sind die Shorts von ALBERT KREUZ zu tragen.

Hinzu kommt, dass das Material so ausgewählt ist, dass nichts aufträgt und auch unter der Anzughose keinerlei  Anzeichen von „Schlabberunterwäsche“ zu sehen sind. Anschmiegsam aber nicht einengend.

Das Ganze in klassisch schwarz oder weiß, ganz neu auch in Hautfarbe oder in feinster Microfaser modisch gewagt auch in violett, türkis oder orange.

Was will Frau da noch mehr? Knackig anzusehen & schön anzufühlen  -  da kommt jeder Mann gut in Form.

Der extra breite und samtweiche Gummibund schneidet nicht ein und macht auch unter einem eventuell vorhandenen etwas vorgewölbten Bauch immer eine gute Figur, da er vorne etwas tiefer gesetzt ist.

Das zweite Beispiel :  Das Business-Unterhemd statt Feinripp-Trägerhemd

Handle jetzt! Dresscode wahren und trotzdem sexy!

Handle jetzt! Dresscode wahren und trotzdem sexy!

Ja. Auch beim Thema Unterhemd kann Mann die Funktion und Bequemlichkeit mit einem schön anzusehenden Kleidungsstück verbinden.  Dank der neuen Generation von Unterhemden – den Business-Unterhemden.

Hier kann Mann also der Empfehlung von „Mutti“ folgen und niemals das Haus ohne Unterhemd verlassen.  Nur mit dem Unterschied, dass kein ca. 5 Nummern zu groß wirkendes Feinripp-Träger-Elend seinen Körper bedeckt, sondern ein extrem leichtes und weiches, den Körper umschmeichelndes Unterzieh-Shirt, welches so sexy aussieht, dass  Mann es selbst am Abend ungern ausziehen möchte.

Die Unterhemden aus der Business-Serie von ALBERT KREUZ umhüllen förmlich den Körper wie eine zweite Haut und je nach persönlicher Bevorzugung machen sie mit oder ohne Arm immer eine gute Figur. Keine dünnen Träger, die an den Opa erinnern, sondern körperbetonte breite Schulterpartien, die eher einem Muskelshirt gleichen oder kurze Arme, die abgesehen von der Optik natürlich besonders im Business dem Zweck der Schweißaufnahme dienen.

Der besonders lange Schnitt formt immer einen schönen langen Oberkörper und vermeidet, dass bei der kleinsten Bewegung das Shirt aus der Hose rutscht. Je nach Wahl mit Rund- der V-Ausschnitt werden Zweck und sexy Aussehen perfekt miteinander verbunden.

Aus der Sicht der Frau in jedem Fall die beste Wahl. So kann er nicht mehr meckern, dass er sich doch nur fürs „Büro“ kleidet , sondern er ist mit Bequemlichkeit und Funktion bestens bedient – und Sie möchte ihn am liebsten kaum aus dem Haus gehen lassen, so gut sieht er aus.

Also meine Herren – damit sich die Geister nicht mehr scheiden müssen und Ihre Damen auch in den Genuss eines unwiderstehlichen Anblickes kommen – handeln Sie! Noch heute den Schrank ausmisten und die alten Stücke wirklich (nicht schummeln und doch noch aufbewahren) entsorgen! Frischer Wind direkt aus deutscher Handarbeit in Ihren Wäscheschrank. Beste Materialien warten auf Sie bei www.albert-kreuz.de

Und wenn Sie danach trotzdem noch Beschwerden aus der Damenwelt bekommen – bitte sofort an die Redaktion schreiben!

ALBERT KREUZ im Dessous-Paradies

Montag, 31. Januar 2011
Das unsichtbare Unterhemd weckt das Interesse der Fachbesucher

Das unsichtbare Unterhemd weckt das Interesse der Fachbesucher

Am Wochenende stellte ALBERT KREUZ die feine Business-Herren-Unterwäsche bei der Messe „Dessous Paradies“ in Schkeuditz vor. Die Messe ist ausschließlich für Fachbesucher geöffnet. Die Besuchszahlen waren eher mittelmäßig. Neben den „Platzhirschen“ im Wäsche Bereich waren auch einige interessante Newcomer vor Ort. Erwähnen möchte ich insbesondere www.u-wear.it , ein junges Unternehmen aus Oldenburg, welches sich auf Unterhosen mit perfekter Passform für Männer mit nicht perfektem Körperbau spezialisiert hat.

Am ALBERT KREUZ Stand wurden vor allem die superfeienen Materialien und die Verarbeitungsqualität von den kritischen Wäsche-Spezialisten gelobt. Die von vielen im vorbeigehen als „Mode-Spleen“ ignorierten hautfarbene Unterhemden wurden von einigen dann doch genauer in Augenschein genommen. Als der funktionale Grund der Färbung erkannt wurde, also die „Unsichtbarkeit“ unter dem Oberhemd war das Interesse groß. Unter anderem ein großes Modehaus einer Großstadt wird die „unsichtbaren“ Unterhemden ins Sortiment aufnehmen.

Gegen Ende der Veranstaltung kauften dann noch Vertriebler eines niederländischen und eines französischen Damen-Wäsche Herstellers mehrere Muster aus der ALBERT KREUZ Kollektion – Ein schönes Kompliment.

Alles in allem ein anstrengendes aber erfolgreiches Wochenende.

Aufregung um DRESSCODE Schweizer Großbank

Donnerstag, 23. Dezember 2010
Laut UBS nicht erlaubt: Violette Strümpfe. Würden Sie diese Regel brechen?

Laut UBS nicht erlaubt: Violette Strümpfe. Würden Sie diese Regel brechen?

Die Aufregung um eine Meldung aus Genf über einen speziellen Dresscode, den die Schweizer Großbank UBS für ihre Mitarbeiter vorsieht, sorgte bei uns für in der Vorweihnachtszeit für Verwunderung.

Zunächst aber der Hintergrund: Damit das Renommee der Schweizer Großbank UBS wieder aufpoliert wird, kehrt man ganz klassisch zur entscheidenden Wirkung des 1. Eindruckes zurück. Die Seriosität der Bank und deren Mitarbeiter soll durch und durch über das äußere Erscheinungsbild vermittelt werden. Dazu erließ das Bankhaus vor kurzem einen mehr als 40-seitigen Dresscode mit detaillierten Anweisungen an die Angestellten. Frauen sollen demnach z.B. keinen aufdringlichen Schmuck tragen und darauf achten, nichts in den Blazertaschen zu haben, damit diese nicht ausbeulen.

Weiterhin geht der Dresscode ganz konkret auch für die Unterwäsche ins Detail: Unterwäsche – möglichst aus Mikrofasern, damit das Knittern bei Baumwollstoffen verhindert wird – hat unter weißen Hemden hautfarben zu sein. Hohe Qualität, damit die Hygiene an 1. Stelle kommt, wird vorausgesetzt. Selbstverständlich trägt der Banker nur Kniestrümpfe (ohne Muster) damit beim Überkreuzen der Beine nicht das Bein oder gar die Beinbehaarung ans Tageslicht kommen.

Der klassische Businessanzug in definierten Farben wird begleitet von einem gepflegten Hemd und Krawatte. Der Mann zeigt sich gut rasiert und achtet auf Frisur und Parfum. Alles in allem der ist dies doch der (selbstverständliche) Grundsatz eines gepflegten und stilvollen Mitarbeiters, oder?

Für uns, als Herren-Unterwäsche Hersteller lesen sich daher die Auszüge aus dem von der Genfer Zeitung „Le Temps“ veröffentlichen Dresscode fast wie Kopien aus den Beschreibungen unserer eigens entworfenen Business-Unterwäsche. Wir können die Aufregung, die sich um den Dresscode breit macht nicht teilen.

Im Grunde haben die Vorstände der Großbank das getan, was schon lange überfällig war: Sie haben Ihren Mitarbeitern einen Business-Knigge an die Hand gegeben. Das, was in Unternehmens-Seminaren, Schulungen und Beratungen seit Jahren der Tenor ist, wurde als schlichte „Anleitung zum Nachblättern für Mitarbeiter“ zu Papier gebracht.

Für uns alos kein Aufreger sondern eine Selbstverständlichkeit: Stil, Etikette und Dresscode gehören einfach zu jedem Mann in der Business-Welt.

Vielleicht beschert uns am Ende der Schweizer Banken Dresscode ein ungeahntes Geschäft über die deutschen Grenzen hinaus? Pünktlich dazu sind jedenfalls unser italienischer und englischer Webshop vor kurzem online gegangen, fast als hätten wir eine Vorahnung gehabt.

Wir stehen jedenfalls hinter dem Business-Dress-Knigge und stehen auch den Mitarbeitern der Schweizer Großbank gerne zur Verfügung, den letzten Schliff sowohl „drunter“ als auch „drüber“ von uns zu bekommen.

Bei so viel Stil und Dresscode bleibt uns nur noch Ihnen allen, ob Banker oder nicht, eine besinnliche und frohe Festzeit zu wünschen.

Frohe Weihnachten!

Ihre ALBERT KREUZ GmbH

Muss es immer Bio-Baumwolle sein? Wie wär’s mit Unterhemden aus HOLZ?

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Wir von ALBERT KREUZ haben die Lösung

Unterhemd aus "Holz" - Serie Stuttgart

Unterhemd aus "Holz" - Serie Stuttgart

Unser Ziel sollte eine Alternative zur Bio-Baumwolle sein, welche unseren anspruchsvollen Kunden gerecht wird:  Herren-Unterhemden mit positiver Öko-Bilanz und trotzdem perfekt auf Business-Bekleidung abgestimmt und angenehm wie eine zweite Haut zu tragen.

Normalerweise fällt einem unter dem Begriff „ökologische Kleidung“ sofort Bio-Baumwolle ein. Doch betrachtet man das scheinbar unendliche Angebot an solchen „Bio-Baumwoll-Produkten“ auf dem Markt – darf man berechtigte Zweifel anbringen: Kann die wirklich echte Bio-Baumwolle den weltweiten Bedarf an Bekleidungs-Stoffen tatsächlich decken? Eher nicht, denn gerade einmal 175.000 Tonnen Bio-Baumwolle stehen einem jährlich Gesamtbedarf von über 70 Millionen Tonnen Textilfasern gegenüber. Hinzu kommt, dass bei Bio-Baumwolle der Verzicht auf den Einsatz toxischer und persistenter Pestizide zwar die Verunreinigung des Grundwassers verhindert, demgegenüber jedoch der enorme Wassereinsatz steht, der für das Wachstum der Baumwolle notwendig ist. Dieser beeinflusst die Öko-Bilanz der Bio-Baumwolle negativ. Zusätzlich muss man bedenken, dass die Fläche für den Baumwollanbau begrenzt ist.

Da können Kunstfasern entgegen der weitverbreiteten Meinung durchaus eine Alternative darstellen. Ökologische Kleidung ist nämlich Dank der modernen Technologie der Chemiefasern möglich geworden. So gibt es beispielsweise Kunstfasern aus Zellulose, die aus dem natürlichen nachwachsenden Rohstoff Holz gewonnen werden. Im Gegensatz zu ca. 8000 Ltr. Wasser zur Herstellung von einem Kilo Baumwolle reichen für Zellulosefasern aus Buchenholz lediglich 10-20% davon. Naturnahe Kunstfasern können also ökologisch gesehen der Baumwolle sogar überlegen sein.  Doch wie fühlt sich das Ergebnis an? Verwöhnt von den Eigenschaften der Baumwolle geht die weit verbreitete Meinung dahin, dass „Kunstfasern“ negative Trageeigenschaften hätten.  Dem ist nicht so.  Im Gegenteil:

Wir setzten für unsere Wäscheproduktion der Reihe „Stuttgart“ die von Lenzing (Österreich) produzierte  (Luxus)Faser MicroModal® ein. Der daraus gefertigte Stoff ist atmungsaktiv, extrem weich und anschmiegsam. Selbst die Feuchtigkeitsaufnahme  und  -Weiterleitungseigenschaften übertreffen die der Baumwolle. So werden höchste Ansprüche an Luxus mit einer hervorragenden Öko-Bilanz verbunden. Daneben kaufen wir auch Zutaten wie Etiketten und Verpackung von deutschen Produzenten und lassen in einer Textil-Manufaktur in Mittelsachsen fertigen. Somit bleiben die Transportwege kurz – auch das ist gut fürs Klima.

Einer der wichtigsten Faktoren für Nachhaltigkeit ist zusätzlich eine lange Lebensdauer der Produkte. „Denn was nicht ersetzt werden muss, belastet nicht die Umwelt – und hier sind wir ganz weit vorn mit der Langlebigkeit unserer Herrenunterwäsche“.

Wer hätte gedacht, dass man unter hervorragenden ökologischen Gesichtspunkten hochwertige Unterwäsche ohne Bio-Baumwolle in Deutschland herstellen lassen kann? MANN trägt daher heute umweltbewusste, weiche und atmungsaktive Wäsche und niemand käme auf die Idee, dass diese aus „Holz“ ist.

Umweltschutz kennt also keine Grenzen – und kann bis auf die Haut gehen, in diesem Fall in Form unserer Herren-Unterwäsche. Wenn sich Luxus auf der Haut und Umweltschutz vereinen – dann ist das die moderne Form von Umweltbewusstsein – mit der sich jeder MANN gerne identifiziert.

Slip, Shorts & Co. – Die Urururenkel von Feigenblatt und Lendenschurz

Dienstag, 16. November 2010
Retroshorts in schönster Form

Retroshorts in schönster Form

Erfinder bitte aufgepasst: Nachdem der Herrenslip gut 150 Jahre alt ist, sucht die Brandenburger Unterwäschefabrik ALBERT KREUZ jetzt nach Ideen für die nächste Unterhosen-Revolution. „Die ist nach so vielen Jahren nun langsam überfällig“, meint Geschäftsführer Uwe Schmidt, der als Erfinder des „unsichtbaren“ Unterhemds zwar Schlagzeilen bis nach Großbritannien gemacht hat, aber in Sachen Männer-Unterhosen bisher auch „nur“ Akzente bei Materialien und Schnitten hinzufügen konnte. „Wir haben Retroshorts mit Super-Passform, womöglich das knalligste Orange und die besten Materialien; aber von generell Neuem ist das noch weit entfernt“, findet der 42-Jährige .

Dabei scheint die Zeit für die nächste Generation für „unten drumherum“ längst herangereift: Unterhosen sind – anders als Unterhemden – inzwischen ein hygienisches Muss (nur über die Wechselfrequenz lässt sich noch streiten). Männer-Unterhosen stehen spätestens seit den Achtzigern auch nicht mehr im modischen Abseits. Der einst normbestimmende Feinripp-Schlüpfer (mit und ohne Beinansatz bzw. Eingriff) hat inzwischen starke Konkurrenz bekommen: (Boxer)Shorts, Pants oder Retropants, Tangas oder Strings – und die in allen denkbaren Variationen, Farben, Benennungen und Stoffqualitäten von Strech bis Microfaser.

Masse oder Klasse

Als Mann heutzutage hat man die volle Auswahl. Diese reicht vom Sonderangebot nach dem Motto „Im Zwölferpack für 9,99 €“ bis hin zum Unterhosen-„Porsche“, einem Slip von DOLCE & GABBANA für 71,90 €. Die Vielfalt unter Jeans bzw. Anzughose war noch vor Jahrzehnten kaum denkbar, zumal die Entwicklungsgeschichte des Männer-Slips mit seinen eigenartigen Zwischenformen auch eher an einen Schmetterling erinnert. Dort stand am Anfang die Raupe, während an und um die Männerbeine ganz am Anfang ein Lendenschurz flatterte. Das war vor 20.000 Jahren. VIP-Männer bei den alten Ägyptern hoben sich von ihren Geschlechtsgenossen am Pharaonenhof durch einen doppelten Schurz ab, der schon mal das Knie bedecken konnte und auch verziert gewesen sein soll.

Leuchtender geht nicht. Trunk-Shorts aus Light Meryl in Orange.

Leuchtender geht nicht. Trunk-Shorts aus Light Meryl in Orange.

Wir überspringen die biblische Feigenblattzeit und nähern uns der Antike. Trug Mann zum Beispiel in griechischen Vorzeiten ein langes Gewand, dann mit Stolz und darunter „ohne“. Erst die Tunika tragenden Römer wickelten sich auch unten herum in ein extra Tuch, Subligaculum genannt, ein. Die Ururur-Unterhose ward geboren – und geriet wieder in Vergessenheit. Erst tausend Jahre später sind bei ersten Männern in Mitteleuropa dreiteilige Unterhosen zum Schutz der Lenden nachzuweisen. Das Kuriose: Mann musste Lendenteil und beide Beinröhren separat anziehen – alles andere als bequem und alltagstauglich, aber womöglich der letzte Schrei (spätestens dann, wenn man sich damit wund gelaufen hatte).

Was Kaiser Otto, Dante oder Papst Alexander III. im 11. und 12. Jahrhundert unter Rüstung oder Mantel trugen, ist nicht überliefert. Fakt jedoch ist vielmehr, dass sich im späteren Mittelalter für beiderlei Geschlecht unterschiedlich lange Hemden aus Leinen durchsetzten, die Tag und Nacht getragen wurden. Parallel dazu kam die Bruche, eine Kurzhose, in Mode. Erst seit Ende des 18. Jahrhunderts – Goethe, Napoleon und Ernst August zu Weimar werden sie getragen haben – waren in bestimmten Kreisen Männerunterhosen „angesagt“. Das Baumwollzeitalter war noch nicht angebrochen, also waren die untersten Beinkleider wohl aus Wolle oder Linnen – kratz, kratz.

Retro-Shorts aus Stretch-Baumwolle in Weiß.

Retro-Shorts aus Stretch-Baumwolle in Weiß.

Schiesser als Vorreiter

Drei Generationen später, die deutsche Reichsgründung stand kurz bevor, gab der Wäschefabrikant Schiesser mit einem neuen Verfahren, bei dem Hemdschöße mit Knöpfen versehen wurden (um sie dann durch die Beine zu raffen) den Anstoß für die spätere Massenproduktion von Unterhosen, Baumwoll-Trikotagen genannt. Schiesser war es auch, der das Knüpftrikot entwickelte – ein Renner auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900. Gerippte Schlauchware – wir nähern uns der Feinripp-Problematik – taucht erstmals in England nach dem 1. Weltkrieg auf und wird zunächst nur für Strümpfe eingesetzt. Erst nach Weltkrieg II greift Schiesser diese Technologie zur Herstellung von Fein- und Doppelripp-Unterwäsche auf.

Zwischenzeitlich hatte der deutschstämmige Textilingenieur Arthur Kneibler in Chicago der dreißiger Jahre mit der Erfindung der dann unter dem Markennamen „Jockey“ vertriebenen Unterhose einen Welterfolg gelandet. Kreiblers Innovation gilt als Grundmodell der Herrenunterhose an sich und soll dem Hersteller, der Wäschefirma Copper Inc., 110 Lizenzverträge beschert haben. Die Patentunterhose war schließlich auch für Schiesser im Jahr 1951 Vorbild für die erste Doppelrippunterhose. Obwohl das Doppelripp-Zeitalter noch längst nicht beendet ist, entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten eine regelrechte Underwear-Kultur – auch zum Wohle der Herren. Die Männer haben Unterwäsche-mäßig alles gewonnen; nur der mehr oder weniger beliebte „Eingriff“ scheint inzwischen vollkommen aus der Mode zu sein. ALBERT KREUZ übernehmen Sie?

rbb Aktuell über Onlinehandel – mit ALBERT KREUZ

Freitag, 23. Juli 2010

Wir hatten in unserem Vertriebsbüro Besuch von einem Kamera-Team des rbb Fernsehens. Thema der Reportage sind der Online-Handel und e-Commerce in Brandenburg. Da durfte ALBERT KREUZ  natürlich nicht fehlen. Die Eigenschaften unserer Business-Unterhemden und die herausragende Qualität unserer Herren-Unterwäsche sprechen sich also rum.  

Ausgestrahlt wurde der Beitrag am Sonnabend, dem 24.07. um 19:30 Uhr in der Sendung Brandenburg aktuell. Hier ein Link zum Sendungsarchiv, hinter dem der Beitrag einige Tage online stehen wird: http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/index.media.%21etc%21medialib%21rbb%21rbb%21aktuell%21aktuell_20100724_online.html  ALBERT KREUZ kommt übrigens ab Minute 01:57, interessant auch der nachfolgende Beitrag der Stiftung Warentest. (Achten Sie mal auf die Rechtschreibung der Bildunterschrift;-)

Leuchtend, stichsicher & leitend – Neue Textilmaterialien mit Relevanz für Unterwäsche?

Dienstag, 16. März 2010
Funktionsfasen halten Einzug in viele Bereiche des Lebens

Funktionsfasen halten Einzug in viele Bereiche unseres Lebens

Man soll nie nie sagen, doch diese ganz aktuelle Spitzenentwicklung der deutschen Textilforschung wird nach allem Dafürhalten kaum Auswirkungen auf die Funktionalität künftiger Unterwäsche haben: ein Gewebe, das Wasser erzeugen kann. Forschern aus Baden-Württemberg war es gelungen, diese Fähigkeit einem Käfer abzuluchsen und ein entsprechendes Fasermaterial zu entwickeln. Das Naturvorbild stellt nachts ein paar Haare auf seinem Rücken auf; vorbeiziehende Nebeltröpfen verfangen sich und das so gewonnene Nass rinnt dem Insekt direkt über „Buckel“ und Kopf direkt in den Mund. Prost. Das der Natur nachempfundene Gewebe lässt ob seiner Wasserausbeute aufhorchen: Pro Nacht sollen es je Quadratmeter 55 Liter sein – Nebelschwaden vorausgesetzt.

Immer neue Materialien auf textiler Grundlage werden entwickelt und gelangen auf den Markt; kaum eine Branche – egal ob Auto, Medizin, Verkehr, Bau oder Sicherheit – kann auf die Ergebnisse technotextiler Revolution verzichten. (weiterlesen…)

Wie viel geben wir deutschen Männer für Kleidung aus?

Donnerstag, 14. Januar 2010

Sind Sie einer derjenigen Männer, die nicht gerne Kleidung einkaufen gehen und dafür auch nur das nötigste ausgeben? Oder gehören Sie zu den Geschäftsmännern, die sich nicht nur in der Arbeit gut kleiden, sondern auch im Alltag hochwertig?

Der Gentleman-Blog hat anhand der Auswertungen des statistischen Bundesamtes ausgerechnet, dass der alleinstehende deutsche Mann weniger als einen Euro pro Tag für seine Kleidung ausgibt, genau 28 Euro im Monat bzw. 338 Euro im Jahr. Dafür erhalten Sie gerade mal einen Anzug im Kaufhaus mit Hemd – wenn Sie gut kalkulieren. Gute Kleidung und passende Schnitte haben einfach ihren Preis. Rechnen Sie noch hochwertige Herren-Unterwäsche mit ein, dann übersteigt das bereits den statistischen Durchschnitt.

Wie viel geben Sie für Kleidung im Monat aus? Gehen Sie gerne shoppen? Lassen Sie sich dabei von Ihrer Partnerin beraten oder haben Sie Ihren ganz eigenen Stil?

Feine Wäsche bei der Personalmesse München

Montag, 30. November 2009
Feine Wäsche am ALBERT KREUZ Stand

Feine Wäsche am ALBERT KREUZ Stand

Am Mittwoch, dem 25.11.  hatte ich die Gelegenheit, ALBERT KREUZ bei der Personalmesse in München vorzustellen. Am Stand von Orhideal® Image – Podium der starken Marken, präsentierte ich feine Herren-Unterwäsche aus Deutschland. Die Idee war, dort hinzugehen wo unsere Kunden sind. (weiterlesen…)

Tipp der Woche: Achten Sie auf die Tauglichkeit Ihrer Unterwäsche

Sonntag, 15. November 2009
Mit hochwertigen Socken und Unterhose sind Sie vor jede Situation gewappnet!

Mit hochwertigen Socken und Unterhose sind Sie vor jede Situation gewappnet!

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