Archiv für die Kategorie „Businessunterwäsche“

Herren-Unterwäsche aus der Sicht einer Frau – oder “Wenn Geister sich scheiden”

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Mal ganz ehrlich welche Frau hat nicht schon diese Situation erlebt? Romantik pur, die ersten Dates, der Angebetete sieht entzückend aus, sportlich & elegant. Geschmack hat er bei der Wahl der Kleidung bewiesen – und dann der Schock. Was trägt er drunter?

Feinripp Unterhose und Träger-Unterhemd, möglichst schön schlabbrig in angegrautem weiß. Ja, das ist kein Scherz. Es gibt sie wirklich die Männer, die in den äußeren Hüllen niemals erwarten lassen, dass darunter das pure „Grauen“ herrscht.  Ihnen ist wohl nicht bewusst, was sie der Frau damit antun. Es bedarf auch ganz besonderem Feingefühl dann als  Frau nicht wirklich sofort zur Tür zu schreiten oder das Entsetzen direkt im Gesicht stehen zu haben.

Warum tun Männer das?  fragt sich Frau. Eigentlich ist es doch nicht von der Hand zu weisen, dass der gute Kleidungsgeschmack sich bis in die Tiefen der Garderobe einhalten lassen sollte. Aber dies scheint in der Realität nur selten der Fall. Gerade wenn der Herr nicht mehr zu den ganz jungen, doch eher dem Modetrend nacheifernden Männern gehört. Aber muss das sein? Nein. Ein entschiedenes Nein. Heutzutage muss nun wirklich kein Mann mehr solche Geschmacksverirrungen auf der Haut tragen.

So manch einer wird jetzt sagen – „Na das ist doch nur für’s Büro“ , „Im Job muss es eben bequem sein“ ,  „am Tage muss ich mich doch wohlfühlen“ oder „aber das Unterhemd gehört doch nun mal dazu“. An sich hat er ja auch recht. Niemand soll Mann dazu bringen, sich die vielen Arbeitsstunden am Tag in kneifender, unbequemer Wäsche zu quälen. Auch auf das von „Mutti“ angepriesene Unterhemd soll in keinem Fall verzichtet werden. Das Wichtige ist doch nur die richtige Wahl der intimsten Stücke.

Denn auch nach einem Tag im Büro kommt der Mann irgendwann nach Hause und die Dame der Wahl freut sich auf den Anblick eines schönen Darunter.  Außerdem ist nichts peinlicher, als wenn Frau im Wäscheschrank von ihm die alten „Feinripp“-Teile entdeckt.  Ja, das muss einfach mal gesagt werden.

Wie soll nun der Anspruch auf Qualität, Bequemlichkeit und  klassische Unterwäschestücke mit den Ansprüchen der Damenwelt vereint werden? Der Wäschefabrikant ALBERT KREUZ hat mitgedacht und die Lösung geliefert. Ob er wohl auch in der Vergangenheit entsetzte Blicke der Frauenwelt geerntet hatte?

Mit seiner Kollektion „Business-Unterwäsche“ hat er all die Dinge, die Mann braucht und Frau gerne sieht, miteinander vereint.

Das erste Beispiel:  Die Herren Retro-Shorts statt der Feinripp-Unterhose

Retroshorts können sexy sein

Business-Retroshorts können sexy sein

Der Herr kann wunderbar bequem die schön anliegende Retroshorts  – wahlweise mit besonders langem Bein -  ohne Kneifen,  in angenehmstem Material genießen. Er könnte fast das Gefühl bekommen, er hätte nichts an, so extrem leicht und anschmiegsam sind die Shorts von ALBERT KREUZ zu tragen.

Hinzu kommt, dass das Material so ausgewählt ist, dass nichts aufträgt und auch unter der Anzughose keinerlei  Anzeichen von „Schlabberunterwäsche“ zu sehen sind. Anschmiegsam aber nicht einengend.

Das Ganze in klassisch schwarz oder weiß, ganz neu auch in Hautfarbe oder in feinster Microfaser modisch gewagt auch in violett, türkis oder orange.

Was will Frau da noch mehr? Knackig anzusehen & schön anzufühlen  -  da kommt jeder Mann gut in Form.

Der extra breite und samtweiche Gummibund schneidet nicht ein und macht auch unter einem eventuell vorhandenen etwas vorgewölbten Bauch immer eine gute Figur, da er vorne etwas tiefer gesetzt ist.

Das zweite Beispiel :  Das Business-Unterhemd statt Feinripp-Trägerhemd

Handle jetzt! Dresscode wahren und trotzdem sexy!

Handle jetzt! Dresscode wahren und trotzdem sexy!

Ja. Auch beim Thema Unterhemd kann Mann die Funktion und Bequemlichkeit mit einem schön anzusehenden Kleidungsstück verbinden.  Dank der neuen Generation von Unterhemden – den Business-Unterhemden.

Hier kann Mann also der Empfehlung von „Mutti“ folgen und niemals das Haus ohne Unterhemd verlassen.  Nur mit dem Unterschied, dass kein ca. 5 Nummern zu groß wirkendes Feinripp-Träger-Elend seinen Körper bedeckt, sondern ein extrem leichtes und weiches, den Körper umschmeichelndes Unterzieh-Shirt, welches so sexy aussieht, dass  Mann es selbst am Abend ungern ausziehen möchte.

Die Unterhemden aus der Business-Serie von ALBERT KREUZ umhüllen förmlich den Körper wie eine zweite Haut und je nach persönlicher Bevorzugung machen sie mit oder ohne Arm immer eine gute Figur. Keine dünnen Träger, die an den Opa erinnern, sondern körperbetonte breite Schulterpartien, die eher einem Muskelshirt gleichen oder kurze Arme, die abgesehen von der Optik natürlich besonders im Business dem Zweck der Schweißaufnahme dienen.

Der besonders lange Schnitt formt immer einen schönen langen Oberkörper und vermeidet, dass bei der kleinsten Bewegung das Shirt aus der Hose rutscht. Je nach Wahl mit Rund- der V-Ausschnitt werden Zweck und sexy Aussehen perfekt miteinander verbunden.

Aus der Sicht der Frau in jedem Fall die beste Wahl. So kann er nicht mehr meckern, dass er sich doch nur fürs „Büro“ kleidet , sondern er ist mit Bequemlichkeit und Funktion bestens bedient – und Sie möchte ihn am liebsten kaum aus dem Haus gehen lassen, so gut sieht er aus.

Also meine Herren – damit sich die Geister nicht mehr scheiden müssen und Ihre Damen auch in den Genuss eines unwiderstehlichen Anblickes kommen – handeln Sie! Noch heute den Schrank ausmisten und die alten Stücke wirklich (nicht schummeln und doch noch aufbewahren) entsorgen! Frischer Wind direkt aus deutscher Handarbeit in Ihren Wäscheschrank. Beste Materialien warten auf Sie bei www.albert-kreuz.de

Und wenn Sie danach trotzdem noch Beschwerden aus der Damenwelt bekommen – bitte sofort an die Redaktion schreiben!

Hautfarbe / Nude color jetzt auch unter der „Hose“

Dienstag, 9. August 2011
Unsichtbare Retroshorts

Hautfarbene Retroshorts

Stahnsdorf, August 2011

Werden jetzt auch die Unterhosen unsichtbar?

Nachdem die hautfarbenen Unterhemden in der ALBERT KREUZ Welt nicht mehr wegzudenken sind – geht es jetzt den Boxershorts an den Kragen – oder besser an die „Farbe“.

Die Vorgeschichte:

Bis jetzt war es die Überlegung des Unterwäsche Fabrikanten ALBERT KREUZ das Unterhemd möglichst unsichtbar zu machen: Durch geschickte Schnitte ist das Unterhemd körpernah ausgelegt und durch seine besondere Länge rutscht es nicht aus der Hose. Verschieden tiefe V-Ausschnitte ermöglichen es den Herren auch mal das Hemd ohne Krawatte mit 1 oder sogar 2 geöffneten Knöpfen zu tragen. Alternativ der hohe Rundausschnitt extra für die Herren, die ausschließlich Krawatte oder Schleife tragen und den Oberkörper bis zum Kragenrand mit dem samtweichen Unterhemdstoff bedecken möchten. Mit oder ohne Arm – ganz nach persönlichem Geschmack. Auch hier wurde beim Schnitt an die möglichst unauffällige Trageform gedacht, die sich den Oberhemdnähten perfekt anpasst. Letztendlich konnte der „Unsichtbar-Schnitt“ nur noch durch die Nutzung der Hautfarbe perfektioniert werden. Seit dem ist es ein MUSS beim Tragen eines feinen Business-Oberhemdes: das unsichtbare, hautfarbene Unterhemd von ALBERT KREUZ.

Aber was ist mit dem unteren Teil der Business-Kleidung?

Dürfen wir diesen Teil vernachlässigen? Auch hier kann es zu vielen unschönen Anblicken kommen, wenn man sich in der Herrenwelt etwas genauer umschaut. Auftragende Unterwäsche, die ungünstige Formen erzeugt, kneifende Unterhosen, dicke, sich in Falten legende Stoffe, rutschende Gummibunde und bunte Muster die sich unter der Hose abzeichnen. Im Business sicher kein schönes Bild – ganz zu schweigen vom Dresscode, der sicherlich ein solch unschönes Bild nicht zulässt.

Jetzt hat ALBERT KREUZ auch für diesen Bereich Abhilfe geschaffen. Die Geschichte ist ganz ähnlich wie bei den unsichtbaren Unterhemden. Zunächst der Anspruch Unterhosen zu designen, die nicht auftragen, an den Körper wohlgeformt angeschmiegt sitzen und doch nicht einengen. Das hat ALBERT KREUZ bereits mit seinen Retroshort-Modellen „Hamburg“, „Stuttgart“ und „Sylt“ wunderbar geschafft. Ohne kneifende Mittelnaht hinten, mit teilweise extra verlängerter Beinlänge, extrem leichten, dünnen und den Körper umschmeichelnden Stoffen, Elastan-Anteil, der für den richtigen Sitz ohne Einengen sorgt. Auch an das Wohlbefinden wurde bei der Wahl des Gummibundes gedacht. Ein extra weicher Softgummibund – teilweise direkt, teilweise in den Stoff eingearbeitet, rundet das Wohlfühl-Gefühl ab. So gesehen war sie schon da, die Unterhose, die nicht auffällt.

Doch wie war das mit dem Durchscheinen? Wunderschöne Farben, wie kräftiges türkis, lila, orange oder elegantes und gleichzeitig sportliches schwarz sind unter dunklen Hosen kein Problem. Aber was passiert wenn Mann helle Leinenhosen, weiße Jeans oder dünnste Chino-Hosen trägt? Ein Blick aus der Entfernung und da ist das Dilemma: groß und dunkel zeichnen sich die Boxershorts oder Slips in ihrer gesamten Ausbreitung unter der Hose ab. Der Stoff, der darüber getragenen Hose wirkt nicht mehr elegant und Nähte, Taschen und doppelte Stofflagen sehen besonders unschön aus. Bisher behalf sich Mann dann mit weißen Boxershorts. Die Lösung scheint auf dem ersten Blick in Ordnung. Der „dunkle“ Fleck im Gesamtbild verschwindet. Aber sieht man genauer hin – ist es jetzt ein „weißer Fleck“. Die Unterwäsche steht im Kontrast zur Haut und unter der weißen Leinenhose oder der hellen sommerlichen Anzughose scheint auch die weiße Shorts unerbitterlich durch.

Damit ist jetzt Schluss! Hautfarbe heißt das Stichwort – eigentlich wie im Unterhemd-Bereich keine geheime Lösung – sondern in der Damenwelt schon lange unersetzbar. ALBERT KREUZ hat sie jetzt im Sortiment. Pünktlich zur warmen Saison: die hautfarbene Retroshort aus feinster Stretch-Baumwolle.

Zusätzlich zum unverwechselbaren „Unsichtbar-Schnitt“ der ALBERT KREUZ Retroshorts macht die speziell der Hauttönung nachempfundene Farbe diese Unterhose eben wirklich unsichtbar. Mit kaum vorhandenem Kontrast zur Haut zeichnet sich die Shorts nicht mehr ab und der Anblick des elegant, leger und sommerlich gekleideten Herren im Business und in der Freizeit wird umso angenehmer.

Endlich kann nun auch das Unterhemd mit der Boxershorts kombiniert werden – Hautfarbe unter dem Oberhemd und unter der Hose!

Qualität ganz und gar “Made in Germany” bei  http://www.albert-kreuz.de

Aufregung um DRESSCODE Schweizer Großbank

Donnerstag, 23. Dezember 2010
Laut UBS nicht erlaubt: Violette Strümpfe. Würden Sie diese Regel brechen?

Laut UBS nicht erlaubt: Violette Strümpfe. Würden Sie diese Regel brechen?

Die Aufregung um eine Meldung aus Genf über einen speziellen Dresscode, den die Schweizer Großbank UBS für ihre Mitarbeiter vorsieht, sorgte bei uns für in der Vorweihnachtszeit für Verwunderung.

Zunächst aber der Hintergrund: Damit das Renommee der Schweizer Großbank UBS wieder aufpoliert wird, kehrt man ganz klassisch zur entscheidenden Wirkung des 1. Eindruckes zurück. Die Seriosität der Bank und deren Mitarbeiter soll durch und durch über das äußere Erscheinungsbild vermittelt werden. Dazu erließ das Bankhaus vor kurzem einen mehr als 40-seitigen Dresscode mit detaillierten Anweisungen an die Angestellten. Frauen sollen demnach z.B. keinen aufdringlichen Schmuck tragen und darauf achten, nichts in den Blazertaschen zu haben, damit diese nicht ausbeulen.

Weiterhin geht der Dresscode ganz konkret auch für die Unterwäsche ins Detail: Unterwäsche – möglichst aus Mikrofasern, damit das Knittern bei Baumwollstoffen verhindert wird – hat unter weißen Hemden hautfarben zu sein. Hohe Qualität, damit die Hygiene an 1. Stelle kommt, wird vorausgesetzt. Selbstverständlich trägt der Banker nur Kniestrümpfe (ohne Muster) damit beim Überkreuzen der Beine nicht das Bein oder gar die Beinbehaarung ans Tageslicht kommen.

Der klassische Businessanzug in definierten Farben wird begleitet von einem gepflegten Hemd und Krawatte. Der Mann zeigt sich gut rasiert und achtet auf Frisur und Parfum. Alles in allem der ist dies doch der (selbstverständliche) Grundsatz eines gepflegten und stilvollen Mitarbeiters, oder?

Für uns, als Herren-Unterwäsche Hersteller lesen sich daher die Auszüge aus dem von der Genfer Zeitung „Le Temps“ veröffentlichen Dresscode fast wie Kopien aus den Beschreibungen unserer eigens entworfenen Business-Unterwäsche. Wir können die Aufregung, die sich um den Dresscode breit macht nicht teilen.

Im Grunde haben die Vorstände der Großbank das getan, was schon lange überfällig war: Sie haben Ihren Mitarbeitern einen Business-Knigge an die Hand gegeben. Das, was in Unternehmens-Seminaren, Schulungen und Beratungen seit Jahren der Tenor ist, wurde als schlichte „Anleitung zum Nachblättern für Mitarbeiter“ zu Papier gebracht.

Für uns alos kein Aufreger sondern eine Selbstverständlichkeit: Stil, Etikette und Dresscode gehören einfach zu jedem Mann in der Business-Welt.

Vielleicht beschert uns am Ende der Schweizer Banken Dresscode ein ungeahntes Geschäft über die deutschen Grenzen hinaus? Pünktlich dazu sind jedenfalls unser italienischer und englischer Webshop vor kurzem online gegangen, fast als hätten wir eine Vorahnung gehabt.

Wir stehen jedenfalls hinter dem Business-Dress-Knigge und stehen auch den Mitarbeitern der Schweizer Großbank gerne zur Verfügung, den letzten Schliff sowohl „drunter“ als auch „drüber“ von uns zu bekommen.

Bei so viel Stil und Dresscode bleibt uns nur noch Ihnen allen, ob Banker oder nicht, eine besinnliche und frohe Festzeit zu wünschen.

Frohe Weihnachten!

Ihre ALBERT KREUZ GmbH

Muss es immer Bio-Baumwolle sein? Wie wär’s mit Unterhemden aus HOLZ?

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Wir von ALBERT KREUZ haben die Lösung

Unterhemd aus "Holz" - Serie Stuttgart

Unterhemd aus "Holz" - Serie Stuttgart

Unser Ziel sollte eine Alternative zur Bio-Baumwolle sein, welche unseren anspruchsvollen Kunden gerecht wird:  Herren-Unterhemden mit positiver Öko-Bilanz und trotzdem perfekt auf Business-Bekleidung abgestimmt und angenehm wie eine zweite Haut zu tragen.

Normalerweise fällt einem unter dem Begriff „ökologische Kleidung“ sofort Bio-Baumwolle ein. Doch betrachtet man das scheinbar unendliche Angebot an solchen „Bio-Baumwoll-Produkten“ auf dem Markt – darf man berechtigte Zweifel anbringen: Kann die wirklich echte Bio-Baumwolle den weltweiten Bedarf an Bekleidungs-Stoffen tatsächlich decken? Eher nicht, denn gerade einmal 175.000 Tonnen Bio-Baumwolle stehen einem jährlich Gesamtbedarf von über 70 Millionen Tonnen Textilfasern gegenüber. Hinzu kommt, dass bei Bio-Baumwolle der Verzicht auf den Einsatz toxischer und persistenter Pestizide zwar die Verunreinigung des Grundwassers verhindert, demgegenüber jedoch der enorme Wassereinsatz steht, der für das Wachstum der Baumwolle notwendig ist. Dieser beeinflusst die Öko-Bilanz der Bio-Baumwolle negativ. Zusätzlich muss man bedenken, dass die Fläche für den Baumwollanbau begrenzt ist.

Da können Kunstfasern entgegen der weitverbreiteten Meinung durchaus eine Alternative darstellen. Ökologische Kleidung ist nämlich Dank der modernen Technologie der Chemiefasern möglich geworden. So gibt es beispielsweise Kunstfasern aus Zellulose, die aus dem natürlichen nachwachsenden Rohstoff Holz gewonnen werden. Im Gegensatz zu ca. 8000 Ltr. Wasser zur Herstellung von einem Kilo Baumwolle reichen für Zellulosefasern aus Buchenholz lediglich 10-20% davon. Naturnahe Kunstfasern können also ökologisch gesehen der Baumwolle sogar überlegen sein.  Doch wie fühlt sich das Ergebnis an? Verwöhnt von den Eigenschaften der Baumwolle geht die weit verbreitete Meinung dahin, dass „Kunstfasern“ negative Trageeigenschaften hätten.  Dem ist nicht so.  Im Gegenteil:

Wir setzten für unsere Wäscheproduktion der Reihe „Stuttgart“ die von Lenzing (Österreich) produzierte  (Luxus)Faser MicroModal® ein. Der daraus gefertigte Stoff ist atmungsaktiv, extrem weich und anschmiegsam. Selbst die Feuchtigkeitsaufnahme  und  -Weiterleitungseigenschaften übertreffen die der Baumwolle. So werden höchste Ansprüche an Luxus mit einer hervorragenden Öko-Bilanz verbunden. Daneben kaufen wir auch Zutaten wie Etiketten und Verpackung von deutschen Produzenten und lassen in einer Textil-Manufaktur in Mittelsachsen fertigen. Somit bleiben die Transportwege kurz – auch das ist gut fürs Klima.

Einer der wichtigsten Faktoren für Nachhaltigkeit ist zusätzlich eine lange Lebensdauer der Produkte. „Denn was nicht ersetzt werden muss, belastet nicht die Umwelt – und hier sind wir ganz weit vorn mit der Langlebigkeit unserer Herrenunterwäsche“.

Wer hätte gedacht, dass man unter hervorragenden ökologischen Gesichtspunkten hochwertige Unterwäsche ohne Bio-Baumwolle in Deutschland herstellen lassen kann? MANN trägt daher heute umweltbewusste, weiche und atmungsaktive Wäsche und niemand käme auf die Idee, dass diese aus „Holz“ ist.

Umweltschutz kennt also keine Grenzen – und kann bis auf die Haut gehen, in diesem Fall in Form unserer Herren-Unterwäsche. Wenn sich Luxus auf der Haut und Umweltschutz vereinen – dann ist das die moderne Form von Umweltbewusstsein – mit der sich jeder MANN gerne identifiziert.

Slip, Shorts & Co. – Die Urururenkel von Feigenblatt und Lendenschurz

Dienstag, 16. November 2010
Retroshorts in schönster Form

Retroshorts in schönster Form

Erfinder bitte aufgepasst: Nachdem der Herrenslip gut 150 Jahre alt ist, sucht die Brandenburger Unterwäschefabrik ALBERT KREUZ jetzt nach Ideen für die nächste Unterhosen-Revolution. „Die ist nach so vielen Jahren nun langsam überfällig“, meint Geschäftsführer Uwe Schmidt, der als Erfinder des „unsichtbaren“ Unterhemds zwar Schlagzeilen bis nach Großbritannien gemacht hat, aber in Sachen Männer-Unterhosen bisher auch „nur“ Akzente bei Materialien und Schnitten hinzufügen konnte. „Wir haben Retroshorts mit Super-Passform, womöglich das knalligste Orange und die besten Materialien; aber von generell Neuem ist das noch weit entfernt“, findet der 42-Jährige .

Dabei scheint die Zeit für die nächste Generation für „unten drumherum“ längst herangereift: Unterhosen sind – anders als Unterhemden – inzwischen ein hygienisches Muss (nur über die Wechselfrequenz lässt sich noch streiten). Männer-Unterhosen stehen spätestens seit den Achtzigern auch nicht mehr im modischen Abseits. Der einst normbestimmende Feinripp-Schlüpfer (mit und ohne Beinansatz bzw. Eingriff) hat inzwischen starke Konkurrenz bekommen: (Boxer)Shorts, Pants oder Retropants, Tangas oder Strings – und die in allen denkbaren Variationen, Farben, Benennungen und Stoffqualitäten von Strech bis Microfaser.

Masse oder Klasse

Als Mann heutzutage hat man die volle Auswahl. Diese reicht vom Sonderangebot nach dem Motto „Im Zwölferpack für 9,99 €“ bis hin zum Unterhosen-„Porsche“, einem Slip von DOLCE & GABBANA für 71,90 €. Die Vielfalt unter Jeans bzw. Anzughose war noch vor Jahrzehnten kaum denkbar, zumal die Entwicklungsgeschichte des Männer-Slips mit seinen eigenartigen Zwischenformen auch eher an einen Schmetterling erinnert. Dort stand am Anfang die Raupe, während an und um die Männerbeine ganz am Anfang ein Lendenschurz flatterte. Das war vor 20.000 Jahren. VIP-Männer bei den alten Ägyptern hoben sich von ihren Geschlechtsgenossen am Pharaonenhof durch einen doppelten Schurz ab, der schon mal das Knie bedecken konnte und auch verziert gewesen sein soll.

Leuchtender geht nicht. Trunk-Shorts aus Light Meryl in Orange.

Leuchtender geht nicht. Trunk-Shorts aus Light Meryl in Orange.

Wir überspringen die biblische Feigenblattzeit und nähern uns der Antike. Trug Mann zum Beispiel in griechischen Vorzeiten ein langes Gewand, dann mit Stolz und darunter „ohne“. Erst die Tunika tragenden Römer wickelten sich auch unten herum in ein extra Tuch, Subligaculum genannt, ein. Die Ururur-Unterhose ward geboren – und geriet wieder in Vergessenheit. Erst tausend Jahre später sind bei ersten Männern in Mitteleuropa dreiteilige Unterhosen zum Schutz der Lenden nachzuweisen. Das Kuriose: Mann musste Lendenteil und beide Beinröhren separat anziehen – alles andere als bequem und alltagstauglich, aber womöglich der letzte Schrei (spätestens dann, wenn man sich damit wund gelaufen hatte).

Was Kaiser Otto, Dante oder Papst Alexander III. im 11. und 12. Jahrhundert unter Rüstung oder Mantel trugen, ist nicht überliefert. Fakt jedoch ist vielmehr, dass sich im späteren Mittelalter für beiderlei Geschlecht unterschiedlich lange Hemden aus Leinen durchsetzten, die Tag und Nacht getragen wurden. Parallel dazu kam die Bruche, eine Kurzhose, in Mode. Erst seit Ende des 18. Jahrhunderts – Goethe, Napoleon und Ernst August zu Weimar werden sie getragen haben – waren in bestimmten Kreisen Männerunterhosen „angesagt“. Das Baumwollzeitalter war noch nicht angebrochen, also waren die untersten Beinkleider wohl aus Wolle oder Linnen – kratz, kratz.

Retro-Shorts aus Stretch-Baumwolle in Weiß.

Retro-Shorts aus Stretch-Baumwolle in Weiß.

Schiesser als Vorreiter

Drei Generationen später, die deutsche Reichsgründung stand kurz bevor, gab der Wäschefabrikant Schiesser mit einem neuen Verfahren, bei dem Hemdschöße mit Knöpfen versehen wurden (um sie dann durch die Beine zu raffen) den Anstoß für die spätere Massenproduktion von Unterhosen, Baumwoll-Trikotagen genannt. Schiesser war es auch, der das Knüpftrikot entwickelte – ein Renner auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900. Gerippte Schlauchware – wir nähern uns der Feinripp-Problematik – taucht erstmals in England nach dem 1. Weltkrieg auf und wird zunächst nur für Strümpfe eingesetzt. Erst nach Weltkrieg II greift Schiesser diese Technologie zur Herstellung von Fein- und Doppelripp-Unterwäsche auf.

Zwischenzeitlich hatte der deutschstämmige Textilingenieur Arthur Kneibler in Chicago der dreißiger Jahre mit der Erfindung der dann unter dem Markennamen „Jockey“ vertriebenen Unterhose einen Welterfolg gelandet. Kreiblers Innovation gilt als Grundmodell der Herrenunterhose an sich und soll dem Hersteller, der Wäschefirma Copper Inc., 110 Lizenzverträge beschert haben. Die Patentunterhose war schließlich auch für Schiesser im Jahr 1951 Vorbild für die erste Doppelrippunterhose. Obwohl das Doppelripp-Zeitalter noch längst nicht beendet ist, entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten eine regelrechte Underwear-Kultur – auch zum Wohle der Herren. Die Männer haben Unterwäsche-mäßig alles gewonnen; nur der mehr oder weniger beliebte „Eingriff“ scheint inzwischen vollkommen aus der Mode zu sein. ALBERT KREUZ übernehmen Sie?

ALBERT KREUZ Funktionsunterhemd Business – Eine Neuvorstellung

Dienstag, 24. August 2010
Funktionsunterhemd Business. High-Tech Material - meisterhaft verarbeitet - in Deutschland.

Funktionsunterhemd Business. High-Tech Material - meisterhaft verarbeitet - in Deutschland.

Können Sie sich ambitionierten Sport in Baumwolle noch vorstellen? Ich eher nicht. Der Siegeszug der Funktionswäsche ist offensichtlich nicht aufzuhalten.

Kein Wunder, denn die Funktionsfasern sind im Laufe der Zeit qualitativ immer besser geworden, und den Baumwoll-Fasern, in Bereichen in denen es große Mengen von Feuchtigkeit abzuleiten gilt, weitaus überlegen.

Aber warum nur beim Sport? Wie sieht es zu Beispiel im Büro aus, wenn die Wärme unerträglich wird oder Stress zu vermehrter Schweißbildung führt? Hier gibt es ein Dilemma. Die einen tragen Ihr Oberhemd direkt auf der Haut und nehmen damit in Kauf, dass sich unschöne Flecken abzeichnen. Die zweite Gruppe setzt auf das Unterhemd unter dem Oberhemd. Dieses soll Feuchtigkeit aufsaugen und das Oberhemd trocken halten.

Dies funktioniert aber nur bedingt, wenn Baumwolle zum Einsatz kommt. Diese saugt zwar Feuchtigkeit auf, gibt sie aber nicht wieder ab. Funktionsmaterialien aus dem Sport leiten die Feuchtigkeit auf direktem Weg auf das Oberhemd durch, der Effekt ist nicht viel besser, als wenn gar kein Unterhemd getragen wird. Funktionieren würde es, wenn das Oberhemd ebenfalls aus einer „durchlässigen Faser“ bestehen würde – ist es aber nicht, sondern aus Baumwolle. Sämtliche Veredelungen der Oberhemden, welche Bügelfreiheit gewährleisten sollen, verschlechtern noch einmal die Durchlässigkeit von Oberhemden – so jedenfalls mein Eindruck.

Für ALBERT KREUZ – dem Business-Unterwäsche-Spezialisten ist das natürlich ein großes Thema. Unsere Herausforderung ist, das richtige Material für die Schicht zwischen Körper und Oberhemd zu finden. Die meisten Stoffe, Schichtungen und Stoffgemische erfüllten einen Teil der Anforderung, patzten aber in anderen. So gibt es Stoffe, die die Vernetzung beherrschen, dafür aber auf der Haut kratzen. Oder sehr leicht sind und nicht kratzen, dafür aber unseren Ausdauertest zum Prüfen auf Veränderungen des Stoffes nach einer simulierten Langzeitnutzung nicht bestehen.

Aber wir hatten Erfolg. 72% Tencel® und 28% Coolmax® ist die Zusammensetzung des Stoffes, aus der das ALBERT KREUZ Funktionsunterhemd Business gefertigt wird. Der Stoff ist antistatisch, federleicht und sehr angenehm auf der Haut. Die Zellulosefaser Tencel kann 50% mehr Feuchtigkeit aufnehmen als Baumwolle. Die aufgenommene Feuchtigkeit wird stark vernetzt und anders als bei Baumwolle wieder abgegeben. Coolmax verstärkt diesen Effekt. So bleibt der Körper trocken. Messtechnisch nachgewiesen ist, dass die Bakterienvermehrung, und damit Gerüche bei Tencel noch geringer sind, als bei der in dieser Hinsicht „unverdächtigen“ Baumwolle.

Wir freuen uns, Ihnen diese neue High-Tech Produkt – Made in Germany präsentieren zu können.

Männer kaufen anders als Frauen

Freitag, 9. Juli 2010

Männer kaufen anders als Frauen. Während Frauen sich Zeit lassen, sich sehr viele Artikel ansehen um sich inspirieren lassen, wissen Männer genau was sie suchen.  (Wirkt hier etwa die Evolution nach, mit der Rollenverteilung der Jäger und Sammler)? 

ALBERT KREUZ Wäsche jedenfalls, wird zu 90% von Männern gekauft. Mit unserem neuen Artikel-Filter berücksichtigen wir nun dieses “Kaufverhalten” und ermöglichen nun das schnelle und zielgerichtete Finden.  In der Kategorie Herren-Unterhemden kann so mit wenigen Klicks Material, Kragenform, Armform und Farbe ausgewählt und das gewünschte  Herren-Unterhemd gefunden werden. Nahezu Pflicht ist die Suchfunktion bei unseren 258 Seiden-Stoffen aus denen wir Krawatte (schmal oder breit), Schleife /Fliege nach Halsweite oder verstellbar, Einstecktuch, Kummerbund oder Schal fertigen. Auch hier wird das gewünschte Dessin schnell gefunden. Besonders praktisch ist hierbei die Möglichkeit z.B. mehrere Farben auszuwählen.  Unser Tipp – einfach mal testen. Wir freuen uns über Ihr Feedback.

Herren Unterhemd finden

ALBERT KREUZ setzt auf den Produktionsstandort Deutschland – Teil II

Montag, 31. Mai 2010
Textil-Experten unter sich: Edouard Ananijev von Riedel Textil, Erik Thomä von Hereiha Textil GmbH, Uwe Schmidt von Albert Kreuz GmbH (v.l.n.r.)

Textil-Experten unter sich: Edouard Ananijev von Riedel Textil, Erik Thomä von Hereiha Textil GmbH, Uwe Schmidt von Albert Kreuz GmbH (v.l.n.r.)

Wie Geschäftsführer Uwe Schmidt die für seine Marke ALBERT KREUZ passende Textilproduktion fand, haben Sie im letzten Beitrag erfahren. Warum er sich klar für den Produktionsstandort Deutschland entschieden hat und wie deutsche Textilproduzenten gegen die Konkurrenz aus Fernost punkten können, erfahren Sie jetzt.

Der Aufbau einer Modemarke erfordert eine klare Zielrichtung, eine Philosophie, ein Lebensgefühl und eine klare Zielgruppenansprache. ALBERT KREUZ ist nicht eine weitere Unterwäschenmarke für Männer, sie richtet sich klar an modebewusste Geschäftsmänner, die auf Qualität und Tragekomfort Wert legen. Um deren hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, müssen nicht nur die stofflichen Zutaten erstklassig sein, sondern auch die Verarbeitung. Das bedeutet, stete Kontrolle bei der Konfektionierung. Uwe Schmidt war es zudem wichtig, kurze Lieferzeiten und Transportwege zu haben.

Ökologisches Denken ist meist bei den Kunden schon verankert – immer mehr Verbraucher achten darauf, woher ihre Textilien kommen, aus was für einem Material sie hergestellt sind, welche Transportwege sie zurücklegen mussten. Uwe Schmidt hat diesen Trend zur Nachhaltigkeit von Anfang an in seine Kalkulationen einfließen lassen und die Kunden danken es ihm.

ALBERT KREUZ setzt auf deutsche Textilproduktion. Warum? Was für Vorteile bietet Hereiha Textil gegenüber Produktionsstätten im Ausland oder anderen in Deutschland?

E. Thomä: Wir bieten Qualität: Unsere Produktion findet auf modernsten Konfektionsmaschinen statt. Die von uns gefertigten Textilien sind erstklassig verarbeitet – das wissen unsere Kunden zu schätzen. Wer schnell neue Ware braucht, der bekommt sie auch. Wir garantieren kurze Reaktionszeiten und minimale Lieferzeiten. Zudem bieten wir unseren Kunden eine eigene Modellentwicklung und Schnitterstellung für die optimale Passform. Unser Kreativteam passt die Schnitte nach entsprechenden Kundenvorgaben für jeden Artikel individuell an. Das ist gerade für Modefirmen, bei denen die Wünsche des Kunden an erster Stelle stehen, von Bedeutung. Dies können Asien und Osteuropa nur bedingt leisten – hier sind wir klar im Vorteil.  Die Fertigung ist natürlich ein wenig teurer als in Asien oder Osteuropa.

 

 Die Näherin von Hereiha Textil GmbH vernäht Front und Rückenteil des Unterhemds mit der Flatlock-Maschine

Die Näherin von Hereiha Textil GmbH vernäht Front und Rückenteil des Unterhemds mit der Flatlock-Maschine

U. Schmidt: Hereiha bietet die Produktionskriterien, die mir wichtig sind. Bei Hereiha sind zudem die Kommunikationswege kurz. Meist sind mit einem Telefonat alle Fragen, beispielsweise zu kurzfristigen Produktionskapazitäten, geklärt. Durch die hohe fachliche Qualifikation der Näherinnen kann mir Hereiha extrem hohe Qualität liefern. Eine Qualität, die viele andere „Marken“ nicht anbieten können, weil deren Konfektionen von ungelernten Arbeitskräften gefertigt werden mit dem Ziel, schnell und billig zu arbeiten.

Für mein Business ist es auch unheimlich praktisch, in zwei Stunden in der Konfektion vor Ort zu sein, um Dinge persönlich zu klären. Im übrigen sind mein wichtigster Stoff-Hersteller, Riedel-Textil, der Verpackungshersteller, der Hersteller der Gummibänder für Unterhosen sowie der Hersteller der Markenlabel in der Chemnitzer Region angesiedelt, so dass ich – frühes Aufstehen vorausgesetzt – alle an einem Tag besuchen kann. Ein Vorteil, den ich nicht mehr missen möchte.

Was halten Sie vom Produktionsstandort Deutschland? Können Sie mit ausländischen Kalkulationen/ Preisen mithalten? Was zeichnet Hereiha aus? Mehr Leistung, mehr Qualität?

E. Thomä: Für die Textilindustrie ist der Standort Deutschland sehr schwierig geworden. Wir konkurrieren mit Ländern, die durch Billiglöhne, andere Personalpolitik, Produktionskosten etc. ganz anders kalkulieren können. Deren Preise sind mit unseren nicht vergleichbar. Wir können uns nur durch hohe Serviceleistungen auszeichnen: Qualität der Ware, Termintreue, kurze Lieferzeiten, kurze Wege, kleine Serien und den persönlichen Kontakt vor Ort. Das macht uns aus und das wissen unsere Kunden zu schätzen.

U. Schmidt: Beim Aufbau der Marke ALBERT KREUZ stellte sich natürlich auch die Frage nach dem Standort der Konfektion. Nach Abwägung von Vor- und Nachteilen war eindeutig klar, dass in dieses Konzept keine Produktionsstätten in Fernost passen. Ein kleines Unternehmen kann dort aus meiner Sicht gar nichts sparen, da es Unsummen in die Qualitätssicherung investieren müsste. In Deutschland können so unglaublich viele Dinge einfach vorausgesetzt werden, die man vermutlich erst zu schätzen weiß, wenn sie fehlen. Denken Sie beispielsweise an politische Stabilität, Strom, Telefon, Sprache, Zuverlässigkeit.

Gibt es eine Anekdote in der Zusammenarbeit mit Albert Kreuz?

 

Eine Näherin der Hereiha textil GmbH vernäht den unteren Saum des Unterhemds

Eine Näherin der Hereiha textil GmbH vernäht den unteren Saum des Unterhemds

E. Thomä: Da fällt mir nur die Namensverwechslung ein. Albert Kreuz wirkt wie ein gängiger deutscher Name und hat daher oft bei unseren Anschreiben für Verwirrung gesorgt. Herr Schmidt wurde anfänglich des Öfteren mit „Sehr geehrter Herr Kreuz“ von uns angeschrieben – auch heute noch schaue ich zweimal auf die Anrede, ob ich ihn mit seinem Namen und nicht mit dem seiner Marke angeschrieben habe.

U. Schmidt (lacht): Mit dieser Verwechslung sind Sie nicht allein! Es freut mich ja, wenn mein Markenname so in den Köpfen meiner Geschäftspartner und Kunden verankert ist.

Ich hätte noch eine weitere kleine Anekdote: Bei unserem ersten Treffen stellte ich mich als Quereinsteiger vor. Ich gab an, dass es mein Ziel ist, die bestmögliche Unterwäsche zu produzieren. Es darf also so (langsam) genäht werden, dass das bestmögliche Ergebnis erreicht wird. Das war dann wohl doch etwas überraschend für die Thomäs. Normalerweise werden sie gefragt: Wie geht es schneller, wie geht es billiger, wo können wir sparen.

Beispielsweise bei Retropants: Bei vielen Anbietern haben diese hinten eine Mittelnaht. Somit wird das Hinterteil aus zwei kleinen Stücken zusammengesetzt, was sehr wenig Verschnitt bedeutet und so das Material optimal ausgenutzt wird. Der Nachteil ist allerdings, dass enge Retroshorts mit Mittelnaht fast immer kneifen. Ich kenne jedenfalls keine, die nicht kneift. Bei ALBERT KREUZ haben enge Retroshorts hinten nie eine Mittelnaht. Viele unserer anspruchsvollen Kunden bestätigen uns, die besten Shorts zu produzieren, die sie je hatten.

Ihr Fazit nach eineinhalb Jahren guter Zusammenarbeit?

Ende gut, alles gut: Das ALBERT KREUZ Label darf nicht fehlen

Ende gut, alles gut: Das ALBERT KREUZ Label darf nicht fehlen

E. Thomä: Die Zusammenarbeit mit Herrn Schmidt war und ist nicht einfach nur gut – sie ist kreativ, herausfordernd und spannend zugleich. Und nicht zu vergessen – sie macht uns auch noch sehr viel Spaß. (E. Thomä lacht) Und mich persönlich hat sie außerdem noch zu einem treuen Kunden von ALBERT KREUZ gemacht.

U. Schmidt: Die Entscheidung, auf den Produktionsstandort Deutschland zu setzen, war richtig. Ich möchte mich bei Erik Thomä und seiner Mutter herzlich für die Form der Zusammenarbeit bedanken. Bei der ein textiltechnisch „unwissender“ Kaufmann durch Hereiha und insbesondere Frau Thomä bestens beraten wurde und immer noch wird. Anfangs war es sicherlich ein großes Wagnis für Hereiha sich auf ALBERT KREUZ einzulassen, denn unsere Stückzahlen waren sehr gering und der Erfolg noch ungewiss. Jetzt stellt sich wirtschaftlicher Erfolg ein und die Zusammenarbeit lohnt sich für beide Seiten. Was mich auch für Hereiha sehr freut.

ALBERT KREUZ setzt auf Produktionsstandort Deutschland – Teil I

Samstag, 29. Mai 2010
ALBERT KREUZ setzt auf den Produktionsstandort Deutschland

ALBERT KREUZ setzt auf den Produktionsstandort Deutschland

Wer in Deutschland produziert bzw. produzieren lässt, ist doch verrückt. Längst haben Billiglohnländer wie Ukraine, Weißrussland, Indien und allen voran China der deutschen Textilindustrie den Rang abgelaufen. Die meisten großen Modefirmen lassen nicht nur ihre Stoffe in Asien herstellen, sondern auch ihre Kollektionen dort fertigen. Fertigung in Deutschland ist eher zu einem Nischenprodukt geworden. Dabei kann es gerade für kleine Modemarken durchaus Sinn machen, sowohl Stoffe als auch die Konfektion in Deutschland fertigen zu lassen. Als junge Unterwäschen-Marke für Männer hat ALBERT KREUZ eine eher kleine Produktionsmenge, legt aber bei seinen Modellen Wert auf hohe Qualität und eine positive Öko-Bilanz. In der Hereiha Textil GmbH hat ALBERT KREUZ den richtigen Partner für seine Konfektion gefunden. Das Unternehmen mit Sitz in Hartmannsdort bei Chemnitz hat sich vor allem auf Musterkollektionen im Bereich Unterwäsche, Damenoberbekleidung und Arbeitskleidung spezialisiert. Geführt wird Hereiha von Erik Thomä und seiner Mutter Maria Thomä.

Wie es zur Zusammenarbeit kam und welche Vorteile sich daraus für ALBERT KREUZ und auch für dessen Kunden ergeben, das haben wir in einem gemeinsamen Gespräch mit Erik Thomä und Uwe Schmidt, Geschäftsführer der Albert Kreuz GmbH, erörtert.

Können Sie uns einen kurzen Einblick in die Geschichte der Hereiha Textil GmbH geben?

 

 Erik Thomä, Geschäftsführer Hereiha Textil GmbH, im Gespräch mit ALBERT KREUZ

Erik Thomä, Geschäftsführer Hereiha Textil GmbH, im Gespräch mit ALBERT KREUZ

E. Thomä: Unser Unternehmen wurde 1903 vom Großvater meiner Mutter, Hermann Reichenbach, in Hartmannsdorf gegründet. Daher auch der Name HeReiHa. Seit den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts lag der Schwerpunkt der Produktion in der Konfektionierung von Handschuhen, Nacht- und Unterwäsche. 1972 wurde das Familienunternehmen verstaatlicht. Nach Rückübertragung der Firmenimmobilie erfolgte 1997 die Neugründung als Hereiha Textil GmbH. Chemnitz galt und  als eines der Zentren der Textilindustrie in Deutschland. Dieser Tradition fühlen wir uns auch heute noch verpflichtet – auch wenn die Zeiten  immer schwerer werden.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit ALBERT KREUZ?

E. Thomä: Um ganz ehrlich zu sein, Herr Schmidt stand im Oktober 2008 einfach vor unserer Tür und ich habe ihn hereingelassen. Seitdem arbeiten wir erfolgreich Hand in Hand.

U. Schmidt: So einfach, wie es sich bei Herrn Thomä anhört, war es für mich als Neuling in der Modebranche nicht. Ich hatte mir einen Katalog aufgestellt, welche Anforderungen mein Konfektions-Partner hinsichtlich Qualität, Quantität, Lieferzeiten und maschineller Ausstattung erfüllen muss. Dann habe ich mir bei der IHK Adressen von Konfektionsfirmen besorgt, da diese traditionellen Firmen oft nicht oder nur schwer im Internet zu finden sind. Schließlich habe ich die potentiellen Partner auf meiner Liste besucht und mir deren Produktionsstätte angesehen. So stand ich dann schlussendlich vor Herrn Thomäs Tür. Das stimmt. Und: Hereiha erfüllte alle Punkte aus meinem Katalog. Das war aber nur ein Aspekt. Auch auf menschlicher Ebene war von Anfang an ein gegenseitiges Verständnis da.

Wer sind Ihre Kunden und was macht Hereiha Textil GmbH aus? Welche Vorteile hat beispielsweise ALBERT KREUZ, bei Ihnen fertigen zu lassen?

Bei Hereiha Textil GmbH arbeiten hochqualifizierte Näherinnen, die den Kunden jeden Wunsch erfüllen

Bei Hereiha Textil GmbH arbeiten hochqualifizierte Näherinnen, die den Kunden jeden Wunsch erfüllen

E. Thomä: Wir richten uns vor allem an Modedesigner oder Modeketten mit Musterkollektionen sowie Internetversandhändler. Wir übernehmen für unsere Kunden auch Schnittentwurf und Schnittdesign sowie die Lagerung der Textilien. Oft beauftragen unsgroße Modeketten mit der Nachproduktion gut laufender Artikel. In Asien werden große Stückzahlen produziert – Produktion und Transport brauchen ihre Zeit Läuft ein Modeartikel in den Geschäften besonders gut, lohnt es sich jedoch nicht, in Asien nachzuordern – die Saison wäre in den meisten Fällen schon wieder vorbei. Nun lohnt sich die Nachproduktion in Deutschland.

Wir können hier vor Ort sehr schnell die Produktion eines bestimmten Modeartikels aufsetzen und innerhalb von wenigen Tagen fertigen. Vorteil bei einer Produktion in Deutschland ist zudem die gleichbleibende Qualität durch vorgegebene Standards, die im asiatischen Raum nicht durchgängig vorhanden sind.

U. Schmidt: Bisher konnte Hereiha alles umsetzen, was ich von ihnen gefordert habe. Hereiha besteht aus fachlich hoch qualifizierten Mitarbeitern, die ihr Handwerk verstehen. Das ist vor allem für mich als Quereinsteiger wichtig. Denn für mich steht neben Qualität in der Umsetzung die Beratung an vorderster Stelle. Wenn ich eine Frage habe, wie ein Detail umgesetzt werden kann, weiß Frau Thomä meist eine Lösung.

Warum Hereiha immer noch erfolgreich in Deutschland produziert und ALBERT KREUZ den Produktionsstandort Deutschland durchaus für vorteilhaft hält, erfahren Sie im zweiten Teil unseres Interviews.

ALBERT KREUZ: Schadstoff freie Unterwäsche garantiert

Freitag, 21. Mai 2010
100% Wohlfühlen und positive Öko-Bilanz sind bei Businessunterwäsche von ALBERT KREUZ garantiert

100% Wohlfühlen und positive Öko-Bilanz sind bei Businessunterwäsche von ALBERT KREUZ garantiert

Machen Sie sich eigentlich Gedanken darüber, wie viel Schadstoffe Sie am Körper tragen? Was Ihre Textilien – besonders, die die Sie direkt auf der Haut tragen – alles an „Zusatzmitteln“ enthalten? Als es vor einiger Zeit hieß, in Asien gefertigtes Kinderspielzeug enthalte Schadstoffe, gingen Verbraucher auf die Barrikaden und es führte zu Rückrufaktionen von Spielzeug aus China. Die Öko-Bilanz bei Textilien sieht nicht viel besser aus: Die meiste Ware kommt aus Asien, auch wenn die Label etwas anderes vermuten lassen. Für den Transport werden sie mit Schädlingsbekämpfungsmitteln imprägniert und am Verkaufsort müssen sie erst wieder „entschärft“ werden. Restsubstanzen bleiben jedoch trotzdem auf den Textilien. Daher sollten Sie alles, was Sie neu kaufen erst einmal durch Ihre „Waschanlage“ schicken.

Wenn Sie sich für die Unterwäsche von ALBERT KREUZ entscheiden, brauchen Sie keine Angst vor Schadstoffen haben. Wir greifen auf Stoff aus Deutschland, Österreich und Italien zurück und lassen im Sächsischen produzieren. Selbst das Garn, Gummibunde, die Verpackungs-Schachteln und unsere Etiketten sind Made in Germany. Unsere “Zutaten” sind aus der Chemnitzer Region, wo wir auch konfektionieren lassen. Somit fallen nur sehr kurze Transportwege an, was gut für die Umwelt ist und unsere Öko-Bilanz verbessert.

Unser hoher Qualitätsstandard ist für Sie spürbar: wir verwenden nur feinste und hochwertigste Materialien, z.B. supergekämmte Langstapel Baumwolle oder die Luxusfaser Micromodal. Beim Tragen von ALBERT KREUZ können Sie und Ihre Haut sich 100% wohlfühlen. Dafür garantieren wir!

Wer sich zukünftig wohler in seiner Haut fühlen will und auf nachhaltige Textilien wert legt, der sollte nicht nur auf die Marke und den Preis, sondern auch auf Qualität und auf die Öko-Bilanz der Unterwäsche und Kleidung achten.

Warum wir uns so hohe Standards setzen und warum wir uns für den Produktionsstandort Deutschland entschieden haben, lesen Sie demnächst auf dem ALBERT KREUZ Blog.