Outfit-Check für den modebewussten Businessmann

Der Herbst ist auch die Zeit, in der wir unsere Sommergarderobe wegpacken und für die Winterkleidung Platz machen. Meist sortieren wir auch einige Kleidungsstücke, die uns nicht mehr passen oder gefallen, aus. Welche Kleidungsstücke sollten wir aber unbedingt im Schrank behalten bzw. uns zulegen?

Über die Basics und Accessoires, die ein Mann von Welt heute im Kleiderschrank haben muss, klärt uns GQ in der Oktoberausgabe auf.

Mantel: Es wird kalt in Deutschland, daher benötigen die Herren über ihrem Anzug wieder etwas Wärmendes. Beim Kauf daher darauf achten, dass ein Sakko drunterpasst und nicht aufträgt. Die Form des Mantels bleibt dieses Jahr klassisch: Doppelreiher mit steigendem Revers und Brusttasche – Achtung: diese bleibt leer. Kamelhaar im Cary-Grant-Style, in der Dreiknopfversion; passt zu Anzug oder Kordhose. Mantel mit verdeckter Knopfleiste, tailliert und etwas länger (kniebedeckend). Ideal für elegante Abendveranstaltungen.

Ein Mantel für jedes Wetter: Der Mackintosh der bessere Trench und ein Hingucker nicht nur bei Regen. Das Original wird von Hand zugeschnitten und manuell geleimt. Um der Schulter die richtige Form zu geben, kommen Holzblöcke aus der Hutmacherei um Einsatz. Bei der Farbe ist beige die beste Wahl, passt zu jedem Outfit, und genau das muss der Mack ja.

Dreiteiler fürs Office: Im Büro funktioniert der Anzug entweder mit Krawatte, Fliege oder Halstuch. Für den Casual Friday und das Wochenende bastelt man sich dann aus den Einzelteilen (Hose, Weste) einen neuen Look. Am Casual Friday wird der Anzug zum Zweiteiler: Sakko bleibt im Schrank, unter der Weste sollte es eine Spur robuster sein, beispielsweise leicht ausgewaschenes Denim. Binder und Businessschuhe kontern den Freizeiteindruck ein wenig und sorgen für Klasse.

Einteiler fürs Wochenende: Die Weste ist auch im Freizeitbereich wieder modern, dank Justin Timberlake. Doch der Mix muss stimmen: Jeans, Karohemd und Slip-ons sind perfekt.

Schuhwerk: Drei Schuhmodelle braucht Mann. Oxfords, Chelsea Boots und Slip-ons. Idealerweise trägt man letztere ohne Socken. Und folgende Regel gilt dabei: Die Hose darf niemals die Absätze bedecken (am besten hochrollen) oder zu viel Schlag haben. Schließlich baumeln ja schon die Quasten.

Der Club-Blazer ist das Goldstück im Kleiderschrank. Um in dem Einreiher mit den goldfarbenen Knöpfen cool und nicht wie ein Kapitän im Ruhestand auszusehen, muss der Look gebrochen werden. Statt Hemd trägt man Sweatshirt ; die Chinos haben etwas Hochwasser. Bei den Schuhen eine robuste Variante wählen, z.B. Schnürboots oderGolfschuhe.

Hemden: Drei Kragen können Sie tragen. Kent, der Multitasker: im Office mit Krawatte, am Abend ohne Krawatte zum After-Work Cocktail. Button-Down für Sportler: Funktioniert mit Krawatte, ist aber ohne und mit offenem Hemd fast noch besser. White Collar für Wall-Street-Banker. Eher förmlich, wird idealerweise mit einem dunklen Anzug kombiniert.

Uhren: zwei Uhren sind Pflicht. Eine flache, rechteckige Dress Watch mit Lederband, die unters Hemd passt und dem Anzug nicht die Show stiehlt, fürs Büro oder die Abendveranstaltung. Für den Einsatz an der Alltagsfront braucht man einen massiven, ebenfalls rechteckigen Sportchronographen.

Welche Fashiontrends und Designer diesen Herbst angesagt sind, finden Sie auf Ramona’s Welt – ein Hinweis: der Zweireiher kehrt zurück.

Noch ein Tipp von Coco-Chanel: „Immer ein Teil weniger anziehen, als man eigentlich vorhatte!“

In einer der nächsten Beiträge beschäftigen wir uns damit, wie viele Anzüge und Hemden der Businessmann im Schrank haben muss.

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