Archiv für die Kategorie „Businesskleidung“

Modisches vom Fußballfeld

Samstag, 20. März 2010
Jogi Löw setzt als Fußballtrainer Maßstäbe in Sachen Mode © obs/Beiersdorf AG

Jogi Löw setzt als Fußballtrainer Maßstäbe in Sachen Mode © obs/Beiersdorf AG

Diese Woche war wieder Champions-League. Der VFB Stuttgart traf im Rückspiel auf FC Barcelona. 4:0 stand es nach 92 Spielminuten für die spanischen Gastgeber. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola zeigte den Schwaben eindeutig, wer hier der Titelverteidiger ist. Aber nicht nur die Fußballspieler machten eine gute Figur auf dem Rasen. Ihr Trainer zeigte sich stilsicher gekleidet am Rande des Fußballfeldes: hellgrauer, modern geschnittener Anzug, darunter ein tannengrüner Pullover mit Krawatte und Hemd. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen sich die Fußballtrainer in Trainingsanzug geworfen haben, um zu demonstrieren, auch ich gehöre zum sportlichen Teil der Mannschaft. Besonders die junge Riege der Fußballtrainer setzt auf Anzug mit und ohne Schlips. (weiterlesen…)

„No brown after six“ – überholt oder angemessen?

Montag, 15. März 2010

No brown after six - braune Schuhe zu schwarzem AnzugSo zeitlos wie guter Stil ist auch das Thema der passenden Schuhfarbe zum Anzug. In diesem Zusammenhang begegnet uns immer wieder die Empfehlung „No brown after six“ bzw. „No brown in town“. Woher sie kommt bzw. seit wann diese Empfehlung zur Regel wurde, ist ungewiss. Debattiert wird darüber in Männerkreisen seit Jahren. Die Engländer halten sich immer noch gerne an diese Regel, die trendbewussten Italiener haben schon lange die (hell)braunen Schuhe für sich und ihr modisches Outfit entdeckt. (weiterlesen…)

Punkten Sie mit Ihren Accessoires

Freitag, 12. März 2010
Mit Accessoires können Männer punkten

Mit Accessoires können Männer punkten

„Accessoires sind sehr wichtig! Mit ihnen kann ein Mann Persönlichkeit ausdrücken und Individualismus beweisen. Es gibt keine Regeln außer: Ein Accessoire muss man souverän tragen. Auch sollte man wissen, was einem steht“, meint Thomas Maier, Kreativdirektor von Bottega Veneta. Und da können wir ihm nur zustimmen. Mit Accessoires können Sie Mut zur Farbe beweisen, Akzente setzen und sich als Individualist outen. Und die derzeitigen Modetrends helfen Ihnen dabei. (weiterlesen…)

Im Persönlichkeits- und Stiltest: Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender Siemens AG

Donnerstag, 4. März 2010
Peter Löscher auf der Hauptversammlung 2010 der Siemens AG in München © Siemens AG

Peter Löscher auf der Hauptversammlung 2010 der Siemens AG in München © Siemens AG

Peter Löscher lenkt seit zweieinhalb Jahren die Geschicke der Siemens AG. Er kam zum ehemals deutschen Vorzeigeunternehmen als dieses sich tief in der Schmiergeldaffäre verfangen hatte. Seitdem geht es bei Siemens wieder aufwärts, aber der Imageschaden war enorm. (weiterlesen…)

Brillenmode 2010 – alles perfekt im Blick

Montag, 1. März 2010

Durchaus auch fürs Business geeignet zeigt sich die Brillenmode 2010: Retroformen,
Zweifarbigkeit und sportlich gebogene Gläser geben den Ton an

Die Brillenmode 2010 kommt auch im Business gut an / Foto © Martin und Martin

Die Brillenmode 2010 kommt auch im Business gut an / Foto © Martin und Martin

Brillen sind auch Ausdruck unserer Persönlichkeit. Sie unterstreichen aber nicht nur unsere Gesichtszüge und Gesichtsformen, sondern sind auch ein nicht zu verachtendes Accessoire für unser Auftreten. Im Business können Brillen durchaus hilfreich sein: (weiterlesen…)

Business auf dem Eis

Freitag, 26. Februar 2010

Warum tragen die Eishockeytrainer Anzug und Krawatte?

In Anzug und Krawatte - EHC München Chefcoach Pat Cortina während eines Spiels © EHC München

In Anzug und Krawatte - EHC München Chefcoach Pat Cortina während eines Spiels © EHC München

Die Olympiade hat uns nicht nur bisher 26 Medaillen beschert, sondern auch den Einblick in neue Sportdisziplinen wie Skicross.  Ähnlich rasant und körperbetont wie beim Skicross zeigt sich der Mannschaftssport Eishockey. Wird auf  dem Eis selbst mit harten Bandagen gekämpft und die Etikette über Bord geworfen, so zeigen sich die Eishockeytrainer diszipliniert und stilvoll in Anzug und Krawatte. Warum ist das eigentlich so?

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Woher kommt eigentlich die Krawatte?

Dienstag, 16. Februar 2010
Die Krawatte - das modisches Statement

Die Krawatte - das modisches Statement

Die Krawatte ist DAS Accessoire eines Anzugträgers. Im Geschäftsleben ist sie nicht mehr wegzudenken. Aber seit wann tragen wir Männer Krawatten? Und woher stammt das Modeaccessoire? (weiterlesen…)

Der Klassiker: das weiße Oberhemd

Donnerstag, 28. Januar 2010
Immer fein raus - mit einem weißen Businesshemd

Immer fein raus - mit einem weißen Businesshemd © Albert Kreuz GmbH

Der Klassiker unter den Business-Hemden ist sicher immer noch das weiße Oberhemd. Ein rein weißes Hemd war früher ein Indiz dafür, dass der Herr, der es trägt, keiner körperlichen Arbeit nachgeht. Das weiße Oberhemd für Herren war neben dem hohen Hut, dem Zylinder, also schon immer ein Symbol für den Geschäftsmann. (weiterlesen…)

Im Persönlichkeits- und Stiltest: Dr. Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender von BASF

Mittwoch, 27. Januar 2010
Konservativ wie die Chemiebranche: Jürgen Hambrechts Kleidungsstil - © BASF

Konservativ wie die Chemiebranche: Jürgen Hambrechts Kleidungsstil - © BASF

Mit Prof. Dr. Wolfgang Reitzle haben wir unsere Reihe „Top-Manager im Persönlichkeits- und Stiltest“ begonnen. Auf Platz 2 der Wahl zum Manager des Jahres 2009 kam Dr. Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender – BASF. Im Jahr 2005 stand er auf dem Siegertreppchen des Wettbewerbs. Er prägte den Slogan „BASF – the chemical company“. Kompetent, seriös und strategisch sind Eigenschaften, die die Leser der WirtschaftsWoche mit ihm verbinden. (weiterlesen…)

Klassik am Fuß: Oxford und Derby im Vergleich

Dienstag, 19. Januar 2010
Derby und Oxford im Vergleich    Foto: shoepassion

Derby und Oxford im Vergleich Foto: shoepassion.com

Oxford und Derby sind klassische Herrenschuhe, die in keiner Kollektion fehlen dürfen. Beide auseinanderzuhalten ist selbst für Laien ein Leichtes. Hauptkriterium ist dabei die Verschlussmethode. Aber auch die Verzierungen der Schuhe und ihr Einsatz differenzieren sie deutlich voneinander.

Offene Schnürung beim Derby

Der schuhgeschichtlich jüngere Derby hat im Gegensatz zum Oxford einen Schaftschnitt, bei dem die beiden Seitenteile (Quartiere), welche die Schnürung tragen, auf dem glatten Vorderblatt, das in die Zunge übergeht, aufliegen. Diese Verschlussmethode wird als offene Schnürung bezeichnet. Der Einstiegsbereich des Schuhs lässt sich dadurch komfortabel weiten und bietet auch Männern mit einem breiten oder hohen Rist einen einfachen Einstieg. Der Derby als Herrenschuh, ist nicht nur ein eigenständiges Schuhmodell, sondern beschreibt ebenfalls einen charakteristischen Schnitt. Weiteren Modellen, wie beispielsweise dem Budapester, dient der Derbyschnitt so als Grundlage.

Geschlossene Schnürung beim Oxford

Beim Oxford hingegen ist der Schaftschnitt so konzipiert, dass die beiden Seitenteile unter das Vorderblatt genäht werden und durch dieses begrenzt sind. Diese als geschlossene Schnürung bezeichnete Verschlussmethode führt dazu, dass der Oxford sich im Einschlupfbereich nicht so weit öffnen lässt wie es beim Derby der Fall ist. Er sitzt dadurch recht schmal am Fuß. Meist wird er durch fünf Schnürösenpaare verschlossen. Im Idealfall wirkt der Oxford wie aus einem Guss gefertigt. Von der Lasche ist lediglich der obere Rand zu sehen. Er wirkt dadurch deutlich eleganter als ein Derby oder Blucher.

Auf Verzierungen wird beim Oxford weitestgehend verzichtet

Oxford und Derby werden demnach zu allererst durch ihre Verschlussmethode voneinander unterschieden. Darüber hinaus kann ein Derby mit reichhaltigen Lochmusterverzierungen ausgestattet sein. So erfreuen sich Half- und Full-Brogue Derbys großer Beliebtheit. Doch natürlich ist er auch in der glatten und unverzierten Variante erhältlich (Plain Derby). Beim Oxford hingegen wird auf Verzierungen weitestgehend verzichtet, da dieses Modell in der Plain-Variante bereits die pure Eleganz ausstrahlt. Lediglich der Captoe Oxford bietet durch seine quer verlaufende Vorderkappennaht eine dezente Art der Verzierung. Extravagante Herrenschuhe sind dagegen meist mit starken Verzierungen und Mustern versehen und sollten dem feierlichen Anlass fernbleiben.

Derby eignet sich für Büro und Freizeit

Ein Plain-Oxford eignet sich für derartige Auftritte perfekt. Ebenso untermalt er die stilbewusste Erscheinung im Büro. In der Freizeit hat ein Oxford hingegen absolut nichts verloren. Seine Eleganz steht ihm hier im Weg. Der Derby ist da deutlich variabler. Ob im Büro oder in der Freizeit, der Derby ist überall zu Hause. Selbst bei gepflegten Abendveranstaltungen ist er, sofern er als Plain oder Captoe daherkommt, ein gern gesehener Gast.

Übrigens sind viele Boots im Prinzip auch nichts anderes als ein Derby, nur sind sie mit einem höheren Schaft versehen.

Der Artikel stammt aus der Feder von Shoepassion Herrenschuhe. In ihren Gastbeiträgen gibt Shoepassion einen Einblick in die Welt der Herrenschuhe. Shoepassion bietet eine eigene hochwertige Herrenschuh-Kollektion an.