Blogparade: Was ist für Sie (guter) Stil?

Freiherr von Knigge war der erste Stilpapst

Freiherr von Knigge war der erste Stilpapst

Der Begriff Stil bezieht sich ursprünglich auf Kunststile der einzelnen Epochen. Ein erweiterter Begriff des Stils umfasst daneben aber auch allgemeinere Phänomene, etwa der Alltagskultur. Heute meint man mit dem Begriff Stil eine charakteristisch ausgeprägte Art der Ausführung menschlicher Tätigkeiten – so Wikipedia. Stil kann sich also auf viele Art und Weise ausdrücken: Schreib-, Sprach-, Mode-,Wohn-, aber auch Sport- oder auch Führungsstil.

Gerade, wenn es um den Verhaltensstil geht, geben uns Stil- und Kniggeberater hierzu Hilfestellung. Sie machen guten Stil an bestimmten Kriterien fest. Dem widerspricht Gore Vidal mit seiner Aussage: “Style ist, zu wissen, wer Du bist, was Du ausdrücken willst und dich einen Dreck, um die Meinung der anderen zu scheren.“ Ein Zitat, das uns zu dieser Blogparade inspiriert hat.

Daher würden wir gerne von unseren Lesern erfahren: Was ist für Sie (guter) Stil ist? Wie wichtig ist Ihnen Stil? Ob in der Mode, im Benehmen, etc.

Machen Sie mit bei der ALBERT KREUZ Blogparade und gewinnen Sie eins der folgenden Bücher zum Thema:

1. Bernhard Roetzel: Der Gentleman: Handbuch der klassischen Herrenmode
2. Elisabetz Bonneau: Stilvoll zum Erfolg – der moderne Busines-Knigge.

Erzählen Sie in Ihrem Blog, was für Sie guter Stil ist und verlinken Sie auf diesen Blogbeitrag. Nach Beendigung der Blogparade verfassen wir einen weiteren Beitrag zu diesem Thema, in welchem die Beiträge zusammengefasst sind, mit Verlinkung auf Ihre Beiträge. Gerne können Sie uns auch direkt einen Kommentar auf diesem Blog hinterlassen. Die Blogparade endet am 23. November 2009.

12 Gedanken zu „Blogparade: Was ist für Sie (guter) Stil?

  1. Pingback: Tweets die Blogparade: Was ist für Sie (guter) Stil? « Albert Kreuz Blog erwähnt -- Topsy.com

  2. Pingback: Stil ist nicht „guter Stil“ – und bei der Liebe darf man ihn ablegen - liebepur

  3. Pingback: Sheng-Fui-Beitrag zur Blog-Umfrage: Was ist guter Stil? » Stil”, “Was, Kreuz, Stil, Thema, Albert » Sheng Fui

  4. Ralph Meinhold

    Guter Stil ist heute leider etwas aus der Mode gekommen. Aber eben nicht nur in der Mode ist Stil nicht mehr so gefragt, sondern auch im Umgang der Menschen. Die sogenannten guten Manieren werden nicht mehr gepflegt und eben auch nicht mehr an die Kinder weitergegeben.

    Sehr gut finde ich, dass Sie hier den Freiherr von Knigge zeigen. Knigge wird nur irrtümlich als Lehrer des Stils gesehen. Sein Buch „Über den Umgang mit Menschen“ ist eigentlich eine Sammlung und eine Zusammenstellung wie sich Knigge ein durch die Aufklärung und die Französische Revolution geprägtes Zusammenleben vorstellte. Er wollte durch die von ihm aufgestellten Regeln vor allem Enttäuschungen im Umgang miteinander verhindern. Sozusagen einen Stil des guten „Auskommens“ miteinander. Vielleicht sollten wir uns an dem Werk ein Beispiel nehmen und uns würde manche Enttäuschung erspart bleiben.

  5. Pingback: Mein ganz individueller Stil « Wörterladen – Mit Worten überzeugen

  6. Günter Exel

    Fern aller Knigges und Stil-Guides ist Stil für mich weniger Weg denn Ziel. Das Resultat einer gewissen Herzensbildung. Das Ergebnis eines aufmerksamen, respektvollen Umganges mit anderen Menschen.

    Deshalb prägt für mich weniger das Anwenden und Befolgen kanonisierter Regeln die stilvolle Erscheinung, sondern vielmehr die authentisch gelebte Einstellung. Stil ist keine Etikette, die ich je nach Mode an- und ablege.

    Stil ist die aus meinem Wesen entspringende Überzeugung: So, wie ich mich dem anderen gegenüber verhalte, gebärde, kleide – so definiere ich mich im sozialen Kontext.

    Echter, authentischer Stil lügt nicht, verhüllt nicht, sondern offenbart. Legt die Sonnen- und Schattenseiten der eigenen Persönlichkeit offen. Offenbart Mut und Courage. Signalisiert Respekt vor dem anderen – oder auch dessen Mangel.

    Haben Sie Stil?

  7. Pingback: Heute schreibe ich über Stil. Die Freitag-Werte-Reihe in der Blog-Parade « Lebenstempo-Blog

  8. Siglinde Gerstner

    Der Begriff „Etikette“ kommt aus dem Französischen und bedeutet nichts anderes als „angeheftetes Zettelchen“. Diese mussten Adlige tragen, die sich am königlichen Hofe aufhielten. Auf ihnen war der gesellschaftliche Rang des Betreffenden vermerkt – so wurde schnell klar, wer wen und wie grüßen musste. Heutzutage verbindet man mit dem Begriff vor allem die Umgangsformen untereinander.

    Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man in der Öffentlichkeit seinen Mitmenschen gegenüber auftritt. Es geht nicht darum, sein Ego zu verbiegen. Vielmehr bedeutet es Rücksichtnahme auf ein stressfreies Miteinander. In der Öffentlichkeit sollte es selbstverständlich sein, anderen seine Hilfsbereitschaft anzubieten.

    Eine freundliche Begrüßung beim Betreten eines Raumes gehört ebenso dazu wie ein „Danke“ oder „Bitte“, wenn man etwas bekommen hat oder möchte.

    Der tägliche Umgang mit Menschen ist durch Kommunikation geprägt. Wer nicht spricht, kann mit anderen kaum sinnvoll umgehen. Und ein „zivilisierten“ Miteinander bedeutet nicht immer das Einhalten einer steifen Etikette. Viel­mehr kommt es darauf an, sich ein Repertoire verschiedener Verhaltensmustern anzueignen und bei Bedarf das passende auszuwählen.

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