Der Begriff Stil bezieht sich ursprünglich auf Kunststile der einzelnen Epochen. Ein erweiterter Begriff des Stils umfasst daneben aber auch allgemeinere Phänomene, etwa der Alltagskultur. Heute meint man mit dem Begriff Stil eine charakteristisch ausgeprägte Art der Ausführung menschlicher Tätigkeiten – so Wikipedia. Stil kann sich also auf viele Art und Weise ausdrücken: Schreib-, Sprach-, Mode-,Wohn-, aber auch Sport- oder auch Führungsstil.
Gerade, wenn es um den Verhaltensstil geht, geben uns Stil- und Kniggeberater hierzu Hilfestellung. Sie machen guten Stil an bestimmten Kriterien fest. Dem widerspricht Gore Vidal mit seiner Aussage: “Style ist, zu wissen, wer Du bist, was Du ausdrücken willst und dich einen Dreck, um die Meinung der anderen zu scheren.“ Ein Zitat, das uns zu dieser Blogparade inspiriert hat.
Daher würden wir gerne von unseren Lesern erfahren: Was ist für Sie (guter) Stil ist? Wie wichtig ist Ihnen Stil? Ob in der Mode, im Benehmen, etc.
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1. Bernhard Roetzel: Der Gentleman: Handbuch der klassischen Herrenmode
2. Elisabetz Bonneau: Stilvoll zum Erfolg – der moderne Busines-Knigge.
Schlagworte: Albert Kreuz, Knigge, Stil
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[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Annabelle Meinhold und Uwe Schmidt, Uwe Schmidt erwähnt. Uwe Schmidt sagte: Was ist für Sie (guter) Stil? Bezieht sich Stil nur auf Kleidung und Benehmen? Machen Sie mit bei der Blogparade: http://bit.ly/4AvwVl [...]
[...] man einen Stil pflegt: Man muss ihn bei passender Gelegenheit auch aufgeben können. Bei dieser Blogparade erfahren Sie mehr über den Ursprung der Idee, einen Beitrag über den Stil zu [...]
[...] Auf dem Unternehmens-Blog veranstaltet der Anbieter von Design-Schlüpfern für Geschäftsleute (bekannt für seine Erfolgs-Unterhemdenreihen Hamburg und Stuttgart) nun eine so genannten “Blog Parade” zum Thema: “Was ist guter Stil?” [...]
Guter Stil ist heute leider etwas aus der Mode gekommen. Aber eben nicht nur in der Mode ist Stil nicht mehr so gefragt, sondern auch im Umgang der Menschen. Die sogenannten guten Manieren werden nicht mehr gepflegt und eben auch nicht mehr an die Kinder weitergegeben.
Sehr gut finde ich, dass Sie hier den Freiherr von Knigge zeigen. Knigge wird nur irrtümlich als Lehrer des Stils gesehen. Sein Buch “Über den Umgang mit Menschen” ist eigentlich eine Sammlung und eine Zusammenstellung wie sich Knigge ein durch die Aufklärung und die Französische Revolution geprägtes Zusammenleben vorstellte. Er wollte durch die von ihm aufgestellten Regeln vor allem Enttäuschungen im Umgang miteinander verhindern. Sozusagen einen Stil des guten “Auskommens” miteinander. Vielleicht sollten wir uns an dem Werk ein Beispiel nehmen und uns würde manche Enttäuschung erspart bleiben.
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Wie ich meinen Stil definiere, habe ich im Wörterladen-Blog zusammengefasst: http://www.woerterladen.de/kommunikation/was-ist-stil.html
Fern aller Knigges und Stil-Guides ist Stil für mich weniger Weg denn Ziel. Das Resultat einer gewissen Herzensbildung. Das Ergebnis eines aufmerksamen, respektvollen Umganges mit anderen Menschen.
Deshalb prägt für mich weniger das Anwenden und Befolgen kanonisierter Regeln die stilvolle Erscheinung, sondern vielmehr die authentisch gelebte Einstellung. Stil ist keine Etikette, die ich je nach Mode an- und ablege.
Stil ist die aus meinem Wesen entspringende Überzeugung: So, wie ich mich dem anderen gegenüber verhalte, gebärde, kleide – so definiere ich mich im sozialen Kontext.
Echter, authentischer Stil lügt nicht, verhüllt nicht, sondern offenbart. Legt die Sonnen- und Schattenseiten der eigenen Persönlichkeit offen. Offenbart Mut und Courage. Signalisiert Respekt vor dem anderen – oder auch dessen Mangel.
Haben Sie Stil?
[...] Heute schreibe ich über Stil. Die Freitag-Werte-Reihe in der Blog-Parade Ich wurde von Annabelle Meinhold vom Wörterladen eingeladen bei einer Blog-Parade mitzuschreiben zum Thema Stil. Das passt doch gut in die Freitag-Werte-Reihe. Es geht um die Blog-Parade von Albert Kreuz, der uns fragt: Was ist für Sie (guter) Stil? [...]
Mein Beitrag zum Thema Stil gibt es ganz stilvoll in meinem Blog zu lesen. Viel Spaß. http://petraschuseil.wordpress.com/2009/11/12/heute-schreibe-ich-uber-stil-die-freitag-werte-reihe-in-der-blog-parade/
Vielen Dank für Ihren Beitrag @Günter Exel .. ich stimme dem Authentisch-sein zu und freue mich über das Wort und den Wert “Herzensbildung”
Viele Grüße aus Frankfurt. Petra
Der Begriff „Etikette“ kommt aus dem Französischen und bedeutet nichts anderes als „angeheftetes Zettelchen“. Diese mussten Adlige tragen, die sich am königlichen Hofe aufhielten. Auf ihnen war der gesellschaftliche Rang des Betreffenden vermerkt – so wurde schnell klar, wer wen und wie grüßen musste. Heutzutage verbindet man mit dem Begriff vor allem die Umgangsformen untereinander.
Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man in der Öffentlichkeit seinen Mitmenschen gegenüber auftritt. Es geht nicht darum, sein Ego zu verbiegen. Vielmehr bedeutet es Rücksichtnahme auf ein stressfreies Miteinander. In der Öffentlichkeit sollte es selbstverständlich sein, anderen seine Hilfsbereitschaft anzubieten.
Eine freundliche Begrüßung beim Betreten eines Raumes gehört ebenso dazu wie ein „Danke“ oder „Bitte“, wenn man etwas bekommen hat oder möchte.
Der tägliche Umgang mit Menschen ist durch Kommunikation geprägt. Wer nicht spricht, kann mit anderen kaum sinnvoll umgehen. Und ein „zivilisierten“ Miteinander bedeutet nicht immer das Einhalten einer steifen Etikette. Vielmehr kommt es darauf an, sich ein Repertoire verschiedener Verhaltensmustern anzueignen und bei Bedarf das passende auszuwählen.
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