Kategorie-Archiv: Allgemein

Büroorganisation – Schluss mit dem E-Mail Chaos

Büroorganisation – Schluss mit dem E-Mail Chaos

Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Sie zu den Menschen gehören, die 50 und mehr E- Mails am Tag lesen und verarbeiten müssen. E- Mails sind aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Durch eine geschickte Büroorganisation können Sie sich weniger davon ablenken lassen. Weiterlesen

Kleine Waschmittelkunde für die richtige Pflege Ihrer Wäsche

Mit dem richtigen Waschmittel die hohe Qualität und die strahlende Farbe der ALBERT KREUZ Unterwäsche auf lange Zeit erhalten.

Mit dem richtigen Waschmittel und der richtigen Pflege die hohe Qualität und das strahlende Weiß der feinen ALBERT KREUZ Unterwäsche auf lange Zeit erhalten.

Immer wieder kommt es vor, dass man bzw. vorwiegend Frau vor dem Waschmittelregal steht und ratlos den vielen Versprechnungen für das besondere Weiß und Sauberkeit der vielen verschiedenen Pülverchen, Perlen und Flüssigwaschmitteln gegenübersteht.

Welches Waschmittel für welche Art von Wäsche? Buntes und Weißes – trennen ja, verschiedene Waschmittel auch? Welche Temperatur eignet sich wofür am besten?

Viele dieser Fragen können wir Ihnen beantworten. Die neueste Ausgabe der Stiftung Warentest (Februar 2012) hat sich dem Thema Vollwaschmittel unter dem Motto “Weißes wird grau” detailliert gewidmet. Gerne teilen wir diese Erkenntnisse in unserer kleinen Waschmittelkunde mit Ihnen.

Gerade im Bereich feiner Unterwäsche werden oft fatale Fehler gemacht, die jegliche noch so hochwertige Wäsche in graue oder pillende “Lappen” verwandeln kann. Deshalb ist es umso wichtiger, unserer kleinen Waschmittelkunde Aufmerksamkeit zu schenken, damit Sie besonders lange an der hohen Qualität der feinen Wäsche Freude haben.

Weiße Unterwäsche (alle weißen ALBERT KREUZ Modelle einbezogen) sollte grundsätzlich ausschließlich mit Vollwaschmittel gewaschen werden. Die farbigen Modelle (schwarz und hautfarben) sollten unbedingt ein Color-Waschmittel zur Pflege erhalten.

Was genau macht den Unterschied?

Ein Vollwaschmittel eignet sich für alle Programme – von der kalten Wäsche bis zum Kochprogramm. Oft ist die Erkennung allerdings nicht so einfach, da nicht alle Hersteller den Begriff “Vollwaschmittel” benutzen. Jedoch kann das Fehlen von Begriffen wie “Color” zum Beispiel einen Hinweis auf ein Vollwaschmittel geben. Auch der Zusatz “95 Grad” auf der Packung weist auf ein solches Produkt hin. Das Entscheidende ist, dass Pulver für Weißes neben Tensiden und Enzymen auch Bleiche und optische Aufheller enthalten. Damit waschen sie besonders sauber und hellen auch auf. Für weiße Textilien sind sie somit perfekt geeignet. Farbige Textilien sollten  aufgrund der Möglichkeit der Farbveränderung bzw. Ausbleichen nicht mit Vollwaschmitteln gewaschen werden.

Colorwaschmittel dagegen sind ohne Bleiche und für farbige Textilien ideal. Sie waschen die kalte Wäsche ebenso wie die 60 Grad- Wäsche und schonen dabei die Farben und schützen vor unliebsamen Farbübertragungen. In manchen Colorwaschmitteln befinden sich jedoch trotzdem optische Aufheller – da ist bei pastellfarbener Wäsche Vorsicht geboten. Gegebenfalls immer nachlesen, ob Aufheller vorhanden sind.

Wie genau agieren die Waschmittel?

Waschaktive Substanzen – Tenside genannt – kommen gegen alltägliche Verschmutzungen wie Staub und Schweiß zum Einsatz. Dabei lösen sie den Schmutz aus den Fasern, verhindern aber ebenso, dass dieser sich wieder auf anderen Geweben absetzt. Diese Aktion funktioniert bei Pulverwaschmitteln am besten. Vorsicht ist allerdings bei einigen Flüssigwaschmitteln geboten! Im Test hat sich herausgestellt, dass z.B. Weißer Riese Kraft Gel oder Spee Aktiv Gel genau diesen so wichtigen Effekt nicht bieten und im Test der Stiftung Warentest verteilte sich der Dreck teilweise auf dem Gewebe statt im Spülwasser aufgelöst abzufließen. So konnten die weißen Textilien mit der Zeit einen starken Schmutzschleier bekommen der dann auch bei der nächsten Wäsche nicht mehr entfernbar war – hier können also die typischen “grauen Unterwäscheteile” entstehen!!

Neben den Tensiden wirken Enzyme, die Eiweiß, Fett und Stärke aufspalten können und damit besondere Fleckentfernungswirkung bei eiweißhaltigen, fetten oder Stärke enthaltenden Flecken haben.  Zusätzliche zu Tensiden und Enzymen werden ausschliesslich bei Vollwaschmitteln in Pulverform auch Bleichmittel eingesetzt. Diese beeinflussen ganz entscheidend das Waschergebnis. Bleichbare Flecken wie Obst, Rotwein und Gemüse können so mit wesentlich besserem Ergebnis behandelt werden. Außerdem sorgen die Bleichmittel und Aufheller für den Erhalt des weißen Farbtons.

Flüssig oder Pulver?

Bei weißer Wäsche ist das pulverförmige Vollwaschmittel eindeutig im Vorteil. Die eben beschriebene Wirkungsweise zur Erhaltung eines sauberen Weißtones und die Fleckenentfernngswirkung wird insbesondere durch Bleichmittel hervorgerufen. Flüssige Waschmittel müssen aber grundsätzlich ohne Bleichmittel auskommen, zumal diese sich nicht in der Flüssigkeit einbinden lassen. Im Flüssigwaschmittel müssen also allein die Tenside und Enzyme agieren, was oft bei kühleren Waschlaugen im schlechten Resultat endet. Um also die typischen Grauschleier auf der weißen Unterwäsche zu vermeiden, ist die Verwendung von Vollwaschmittel in Pulverform unbedingt zu empfehlen. Im Test schnitten Persil Universal-Megaperls und Ariel Compact mit Actilift gegenüber allen anderen Flüssig-Vollwaschmitteln jeweils als einzige mit “gut” ab. Bei den Flüssig-Vollwaschmitteln haben sich Aldi Una pro-aktiv bzw. Aldi Tandil Ultra-Plus und DM Denkmit Aloe Vera hervorgehoben und mit “befriedigend” abgeschlossen.

Bei bunter Wäsche (also auch bei den schwarzen und hautfarbenen Modellen von ALBERT KREUZ) können durchaus auch Flüssigwaschmittel ein gutes Waschergebnis erzielen. In jedem Fall muss auf ein Vollwaschmittel, also ein Waschpulver mit Bleichmitteln verzichtet werden, um das Verblassen der Farben zu vermeiden. Colorwaschmittel schonen die Farben und erzielen gute Waschergebnisse.

Hygiene beim Waschen von Unterwäsche

Bei Unterwäsche ist es empfehlenswert, die 40 Grad oder besser noch die 60 Grad-Wäsche zu benutzen. Die meisten ALBERT KREUZ Artikel können bei 40 Grad, viele sogar bei 60 Grad problemlos in der Maschine gewaschen werden. Bei weißen Textilien empfiehlt sich der Einsatz von Pulver-Vollwaschmitteln auch aus hygienischen Gründen, zumal die Bleichmittel auch gegen Keime wirken. Die keimtötende Wirkung setzt allerdings erst bei höheren Temperaturen ein. Im Fall von Allergikern oder Personen mit ansteckenden Krankheiten im Haushalt gewährt daher die Wäsche bei 60 Grad mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel die beste Hygiene und Sicherheit. Eine sogenannte “Kochwäsche” bei 95 Grad ist nicht notwendig.

Weichspüler – Ja oder Nein?

Oft wird in der Werbung der Einsatz eines Weichspülers als unabdinglich dargestellt – die Frische, der Duft, das weiche Ergebnis verleiten, die Wäsche regelmäßig unter Einsatz von Weichspülern zu waschen. Allerdings ist große Vorsicht bei Microfasern bzw. besonders feinen und veredelten Textilien, wie es bei Unterwäsche der Fall ist, geboten. Die Microfasern sind Hohlfasern und der Weichspüler setzt sich im wahrsten Sinne des Wortes in die Fasern hinein, verklebt und zerstört diese. Das Waschen von feiner, veredelter Unterwäsche mit Weichspülern kann diese regelrecht zerstören. Es kann zu starkem Pilling führen und Microfaser-Unterhemden können sich regelrecht auflösen.  Also für den guten Duft lieber ein gut duftendes Vollwaschmittel bzw. Colorwaschmittel benutzen oder gegenfalls Bio-Essenzen als Zugabe für die Wäsche hinzufügen und dabei die extrem feinen Fasern schonen.

Auch die feine Unterwäsche von ALBERT KREUZ erhält Ihre besondere Feinheit und das weiche Gefühl auf der Haut nur wenn auf den Einsatz von Weichspülern verzichtet wird.

Zusätzlich zur faserverklebenden Wirkung kann Weichspüler zu Verfärbungen von weißer Wäsche führen. Daher sollte bei Waschen von Unterwäsche grundsätzlich auf Weichspüler verzichtet werden!

Im Fazit lautet also unser Tipp:

Weiße Unterwäsche mit pulverförmigen (Pulver oder Perlen) Vollwaschmittel bei 40 bis 60 Grad waschen, auf Weichspüler verzichten, niemals mit nicht weißen Textilien gemischt waschen, und möglichst nicht direkt nach einer extrem dunklen  Wäsche (schwarze oder blaue Jeans) waschen, um Verfärbungen durch Restspülwasser zu vermeiden.

Farbige Unterwäsche mit einem faserschonenden Colorwaschmittel bei 30 bis 60 Grad (je nach Pflegehinweis) waschen – je nach Vorliebe in Pulver- oder Flüssigform. Auf Weichspüler verzichten, um die feinen Fasern nicht zu verkleben.

Weitere nützliche Tipps:

Waschen von Wolle und Seide

Hierfür eignet sich ein Wollwaschmittel am besten, da es ph-neutral ist und keine Enzyme enthält, die in manchen Fällen Wolle und Seide angreifen können.

Dosierung

Beachten Sie immer die Dosiertabelle auf dem Waschmittel. Erkundigen Sie sich nach der Wasserhärte in Ihrem Haushalt und passen dementsprechend die Dosierung an. Auch der Verschmutzungsgrad und die Wäschemenge beeinflussen die Dosierung. Sollten Sie eine größere Waschtrommel haben und mehr als der Standard von ca. 4,5 Kilo-Programmen gewaschen werden, müssen Sie auch die Dosierung erhöhen. Bei besonder geringer Waschladung verringern sie die Waschmittelmenge.

Bei Beachtung dieser Tipps kann Ihrer feinen Wäsche nichts mehr passieren und Ihre Unterhemden und Retroshorts oder Slips von ALBERT KREUZ werden Ihnen lange Freude bereiten und immer strahlend sauber aus der Waschmaschine kommen.

Blutspendeaktion bei ALBERT KREUZ

FlyerALBERT KREUZ unterstützt aktiv die Lebensrettung

BLUTSPENDEAKTION in den Geschäftsräumen der Albert Kreuz GmbH und Polsterwerk 54

Stahnsdorf, August 2011 – Es tut sich was beim Wäschefabrikant : Blutspende-Aktion am  Samstag, 20. August 2011 von 9 bis 14 Uhr.

In den gemeinsamen Geschäftsräumen vom Polsterwerk 54 und der ALBERT KREUZ GmbH wird die Initiative in Zusammenarbeit mit den Firmen Selgros und Kaffee im Garten  durch den GewerbeVerein Stahnsdorf/Kleinmachnow/Teltow e.V. und dem DRK-Blutspendedienst organisiert.

Wie wichtig Blutspende ist, wissen wir immer spätestens dann, wenn wir selbst betroffen sind – oder enge Familienmitglieder oder Freunde Fremdblut benötigen.  Deshalb engagiert sich der Stahnsdorfer Wäschefabrikant Albert Kreuz aktiv und ruft zur Blutspende auf.

Da die Aktion direkt in den Geschäftsräumen stattfindet können die Blutspender, Besucher und Begleiter gerne Ihre Blutspende mit einem Besuch im Polsterwerk 54 und bei ALBERT KREUZ verbinden. Eine gezielte Auswahl des Sortiments an feiner Business Herren Unterwäsche kann somit auch direkt vor Ort angesehen und gekauft werden.

Auf alle Blutspender wartet auch ein kleines Überraschungsgeschenk der beteiligten Firmen.  Zusätzlich gibt es vom Deutschen Roten Kreuz zur Sommeraktion 2011 einen praktischen Einkaufskorb mit integriertem Einkaufswagenchip als Dank für alle Blutspenderinnen und Blutspender.

Freuen Sie sich auch auf ein kleines Geschenk von Albert Kreuz.

Sie sind neugierig geworden – wohnen in der Nähe oder möchten einen Ausflug nach Berlin/Brandenburg mit einer Blutspende verbinden?

Dann kommen Sie am

Samstag, 20. August 2011
von 9 bis 14 Uhr
ins
Polsterwerk 54
Ruhlsdorfer Str. 95
14532 Stahnsdorf

(Parkplätze sind reichlich vorhanden – ehemals OBI)

Spenden darf jeder Gesunde zwischen 18 und 70 Jahre (Erstspender bis 65). Bitte den Personalausweis und wenn vorhanden Blutspendepass mitbringen. Für weitere Informationen bzgl. der Blutspende steht Ihnen das DRK-Service-Telefon unter 0800 11 949 11 zur Verfügung.

ALBERT KREUZ – Engagement stets groß geschrieben. Für Arbeitsplätze in Deutschland. Für die deutsche Wirtschaft. Für nachhaltige Produkte. Für Umweltschutz. Für Lebensrettung.

Slip, Shorts & Co. – Die Urururenkel von Feigenblatt und Lendenschurz

Retroshorts in schönster Form

Retroshorts in schönster Form

Erfinder bitte aufgepasst: Nachdem der Herrenslip gut 150 Jahre alt ist, sucht die Brandenburger Unterwäschefabrik ALBERT KREUZ jetzt nach Ideen für die nächste Unterhosen-Revolution. „Die ist nach so vielen Jahren nun langsam überfällig“, meint Geschäftsführer Uwe Schmidt, der als Erfinder des „unsichtbaren“ Unterhemds zwar Schlagzeilen bis nach Großbritannien gemacht hat, aber in Sachen Männer-Unterhosen bisher auch „nur“ Akzente bei Materialien und Schnitten hinzufügen konnte. „Wir haben Retroshorts mit Super-Passform, womöglich das knalligste Orange und die besten Materialien; aber von generell Neuem ist das noch weit entfernt“, findet der 42-Jährige .

Dabei scheint die Zeit für die nächste Generation für „unten drumherum“ längst herangereift: Unterhosen sind – anders als Unterhemden – inzwischen ein hygienisches Muss (nur über die Wechselfrequenz lässt sich noch streiten). Männer-Unterhosen stehen spätestens seit den Achtzigern auch nicht mehr im modischen Abseits. Der einst normbestimmende Feinripp-Schlüpfer (mit und ohne Beinansatz bzw. Eingriff) hat inzwischen starke Konkurrenz bekommen: (Boxer)Shorts, Pants oder Retropants, Tangas oder Strings – und die in allen denkbaren Variationen, Farben, Benennungen und Stoffqualitäten von Strech bis Microfaser.

Masse oder Klasse

Als Mann heutzutage hat man die volle Auswahl. Diese reicht vom Sonderangebot nach dem Motto „Im Zwölferpack für 9,99 €“ bis hin zum Unterhosen-„Porsche“, einem Slip von DOLCE & GABBANA für 71,90 €. Die Vielfalt unter Jeans bzw. Anzughose war noch vor Jahrzehnten kaum denkbar, zumal die Entwicklungsgeschichte des Männer-Slips mit seinen eigenartigen Zwischenformen auch eher an einen Schmetterling erinnert. Dort stand am Anfang die Raupe, während an und um die Männerbeine ganz am Anfang ein Lendenschurz flatterte. Das war vor 20.000 Jahren. VIP-Männer bei den alten Ägyptern hoben sich von ihren Geschlechtsgenossen am Pharaonenhof durch einen doppelten Schurz ab, der schon mal das Knie bedecken konnte und auch verziert gewesen sein soll.

Leuchtender geht nicht. Trunk-Shorts aus Light Meryl in Orange.

Leuchtender geht nicht. Trunk-Shorts aus Light Meryl in Orange.

Wir überspringen die biblische Feigenblattzeit und nähern uns der Antike. Trug Mann zum Beispiel in griechischen Vorzeiten ein langes Gewand, dann mit Stolz und darunter „ohne“. Erst die Tunika tragenden Römer wickelten sich auch unten herum in ein extra Tuch, Subligaculum genannt, ein. Die Ururur-Unterhose ward geboren – und geriet wieder in Vergessenheit. Erst tausend Jahre später sind bei ersten Männern in Mitteleuropa dreiteilige Unterhosen zum Schutz der Lenden nachzuweisen. Das Kuriose: Mann musste Lendenteil und beide Beinröhren separat anziehen – alles andere als bequem und alltagstauglich, aber womöglich der letzte Schrei (spätestens dann, wenn man sich damit wund gelaufen hatte).

Was Kaiser Otto, Dante oder Papst Alexander III. im 11. und 12. Jahrhundert unter Rüstung oder Mantel trugen, ist nicht überliefert. Fakt jedoch ist vielmehr, dass sich im späteren Mittelalter für beiderlei Geschlecht unterschiedlich lange Hemden aus Leinen durchsetzten, die Tag und Nacht getragen wurden. Parallel dazu kam die Bruche, eine Kurzhose, in Mode. Erst seit Ende des 18. Jahrhunderts – Goethe, Napoleon und Ernst August zu Weimar werden sie getragen haben – waren in bestimmten Kreisen Männerunterhosen „angesagt“. Das Baumwollzeitalter war noch nicht angebrochen, also waren die untersten Beinkleider wohl aus Wolle oder Linnen – kratz, kratz.

Retro-Shorts aus Stretch-Baumwolle in Weiß.

Retro-Shorts aus Stretch-Baumwolle in Weiß.

Schiesser als Vorreiter

Drei Generationen später, die deutsche Reichsgründung stand kurz bevor, gab der Wäschefabrikant Schiesser mit einem neuen Verfahren, bei dem Hemdschöße mit Knöpfen versehen wurden (um sie dann durch die Beine zu raffen) den Anstoß für die spätere Massenproduktion von Unterhosen, Baumwoll-Trikotagen genannt. Schiesser war es auch, der das Knüpftrikot entwickelte – ein Renner auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900. Gerippte Schlauchware – wir nähern uns der Feinripp-Problematik – taucht erstmals in England nach dem 1. Weltkrieg auf und wird zunächst nur für Strümpfe eingesetzt. Erst nach Weltkrieg II greift Schiesser diese Technologie zur Herstellung von Fein- und Doppelripp-Unterwäsche auf.

Zwischenzeitlich hatte der deutschstämmige Textilingenieur Arthur Kneibler in Chicago der dreißiger Jahre mit der Erfindung der dann unter dem Markennamen „Jockey“ vertriebenen Unterhose einen Welterfolg gelandet. Kreiblers Innovation gilt als Grundmodell der Herrenunterhose an sich und soll dem Hersteller, der Wäschefirma Copper Inc., 110 Lizenzverträge beschert haben. Die Patentunterhose war schließlich auch für Schiesser im Jahr 1951 Vorbild für die erste Doppelrippunterhose. Obwohl das Doppelripp-Zeitalter noch längst nicht beendet ist, entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten eine regelrechte Underwear-Kultur – auch zum Wohle der Herren. Die Männer haben Unterwäsche-mäßig alles gewonnen; nur der mehr oder weniger beliebte „Eingriff“ scheint inzwischen vollkommen aus der Mode zu sein. ALBERT KREUZ übernehmen Sie?

Die Konfektion eines Unterhemdes

Viele Arbeitsschritte sind nötig, um ein Unterhemd zu konfektionieren. Für  ALBERT KREUZ machen das einige der Besten Ihres Faches, die Spezialisten der Konfektion Hereiha aus Hartmannsdorf in Mittelsachsen. Große Marken vertrauen den Künsten der Nähereinnen von Hereiha, wenn es darum geht nach Vorgaben der Designer die Musterkollektion zu fertigen. Die Massenproduktion erfolgt dann aus Kostengründen meist in Fernost.

Anders ALBERT KREUZ, wir fertigen komplett in Deutschland.

Wir haben den Näherinnen über die Schulter geschaut und dokumentiert, welche Schritte der Stoff durchläuft, bis ein feines Herren-Unterhemd daraus wird.

Die Einzelteile des Wäscheteils werden in allen gewünschten Größen auf Papier gezeichnet und an der "Lectra" angebracht. Von dieser mit Sensoren ausgestatteten Tafel können alle Maße abgenommen und in "maschinenlesbare" Daten umgewandelt werden.

Auch in der Konfektion geht nihcts ohne PC. Alle Einzelteile die von der "Lectra" übertragen wurden, sind jetzt elektronisch erfasst. Die vorhandenen Daten werden mit geplanter Stückzahl und dem Maß der Stoffbahnen angereichert.

Auch in der Konfektion geht nichts ohne PC. Alle Einzelteile die von der "Lectra" übertragen wurden, sind jetzt elektronisch erfasst. Die vorhandenen Daten werden mit geplanter Stückzahl und dem Maß der Stoffbahnen angereichert.

Der Schnittplan wird erstellt

Die Schnitt-Software entwirft einen Schnittplan. Allerdings wird dieser weiter von Hand optimiert, um möglichst wenig Verschnitt zu erzeugen. Die Erfahrung der Spezialisten hilft, Material zu sparen und damit die Umwelt zu schonen, verrät uns Maria Thomä, die Geschäftsführererin der Hereiha Textil GmbH.

 

Der optimierte Schnittplan wird nun im Maßstab 1:1 auf Papier übertragen.

Der optimierte Schnittplan wird nun im Maßstab 1:1 auf Papier übertragen.

Die Lagen-Legemaschine rollt den Stoff von der olle ab und legt ihn in bis zu 80 Lagen exakt übereienander.

Die Lagen-Legemaschine rollt den Stoff von der Rolle ab und legt ihn in bis zu 80 Lagen exakt übereienander.

Der Papier-Schnittplan wird nun auf die Stofflagen gelegt. Beide werden jetzt zusammen gepresst.

Der Papier-Schnittplan wird nun auf die Stofflagen gelegt. Beide werden dann zusammen gepresst. Hier wird es ohne Stoff demonstriert, wir waren etwas zu spät, es wurde gerade geschnitten.

Frau Spichtinger von Hereiha Textil demonstriert uns die Zuschneidemaschine.

Frau Spichtinger von Hereiha Textil demonstriert uns die Zuschneidemaschine.

 

Das Spezialmesser der Schneidemaschine durchtrennt den Stoff. Die Konturen gibt der oben liegende Schnittplan vor, der damit ebenfalls zerschnitten wird.

Das Spezialmesser der Schneidemaschine durchtrennt den Stoff. Die Konturen gibt der oben liegende Schnittplan vor, der damit seinen Zweck erfüllt hat und ebenfalls zerschnitten wird.

Hoch qualifizierte Näherinnen

Das eigentliche Nähen beginnt jetzt. 40 Näherinnen mit 60 Spezial-Nähmaschinen verarbeiten die feinen Stoffe. Im Gegensatz zu Universal-Nähmaschinen für den Hausgebrauch, die nahezu alles können, hat eine Spezialmaschine meist nur eine einzige Funktion. Einige der Maschinen kosten mehr als ein Kleinwagen.

Zunächst werden Front- und Rückenteil an einer Schulter vernäht. Bei ALBERT KREUZ werden alle Schultern mit einer Flatlock-Naht ausgestattet, diese ist flach und zeichnet sich nicht durch ein Oberhemd ab.

Zunächst werden Front- und Rückenteil an einer Schulter vernäht. Bei ALBERT KREUZ werden alle Schultern mit einer Flatlock-Naht ausgestattet, diese ist flach und zeichnet sich nicht durch ein Oberhemd ab.

 

der Nähfaden wird in die Börtchen-Maschine eingelegt. Zuvor wurde das Börtchen zur umsäumung des Ausschnittes von der selben Stoffrolle geshnitten. Damit werden Farbunterschiede wie sie zwischen unterschiedlichen Stoffrollen auftrerten können vermieden.

Der Nähfaden wird in die Börtchen-Maschine eingelegt. Zuvor wurde das Börtchen zur Umsäumung des Ausschnittes von der selben Stoffrolle wie das Unterhemd geschnitten. Damit werden Farbunterschiede wie sie zwischen unterschiedlichen Stoffrollen auftreten können verhindert. Die Bördchen-Maschine zwingt das Bördchen nun in seine Position, so dass es nun den Ausschnitt einfasst. Für jede gewünschte Endbreite gibt es einen geschmiedeten Stahl-Aufsatz.

 

Nachdem die zweite Schulter geschlossen, werden nun beide Arme an das Unterhemd genäht. Die Unterseite der Ärmel bleibt zu diesem Zeitpunkt noch geöffnet.

Nachdem die zweite Schulter geschlossen wurde, werden nun beide Arme an das Unterhemd genäht. Die Unterseite der Ärmel bleibt zu diesem Zeitpunkt noch geöffnet.

 

Mit einem Zug werden die Seiten verschlossen. Dabei werden auch die Arme an der Unterseite vernäht.

Mit einem Zug werden Vorder- und Rückenfront an den Seiten verschlossen. Dabei werden auch die Arme an der Unterseite vernäht.

 

Die Unterseite sowie die Arme werden umgeschlagen und sorgfältig gesäumt.

Die Unterseite sowie die Arme werden umgeschlagen und sorgfältig gesäumt.

Alle Maschinen verknoten als letzten Schritt das ende der Naht. Trotzdem wereden bei ALBERT KREUZ Artikeln die Nahtenden in einem zusätzlichen Arbeitsschritt verriegelt. so kann sich nihcts lösen.

Alle Maschinen verknoten als letzten Schritt das Ende der Naht. Trotzdem werden bei ALBERT KREUZ Artikeln die Nahtenden in einem zusätzlichen Arbeitsschritt verriegelt. So kann sich nichts lösen.

 

Das Markenlabel darf nicht fehlen. Wer ALBERT KREUZ trägt, hat sich für Qualität und Sicherheit entschieden. Nicht zu vergessen sind auch die extrem kurzen Transportwege, denn die meisten verarbeiteten Stoffe, Verpackung, Label, Pflegeetiketten kommen aus der gleiche region in Mittelsachsen. Das schont die Umwelt.

Das Markenlabel darf nicht fehlen. Wer ALBERT KREUZ trägt, hat sich für Qualität und Sicherheit entschieden. Nicht zu vergessen sind auch die extrem kurzen Transportwege, denn die meisten verarbeiteten Stoffe, Verpackung, Label, Pflegeetiketten kommen aus der gleiche Region in Mittelsachsen. Das schont die Umwelt.

Die Nähte werden von Faden-Enden gesäubert. Lose Fäden werden entfernt. Ebenfalls Schritte, die in den meisten Konfektionsbetrieben nicht vorgesehen ist.

Die Nähte werden von Faden-Enden gesäubert. Lose Fäden werden entfernt. Ein Arbeitsschritt, der in den meisten Konfektionsbetrieben nicht vorgesehen ist.

Das fertige Herren Unterhemd muß sich dem kritischen Blick während der Endkontrolle stellen. Bei der kleinsten Beanstandung ist spätestens hier die Reise für das Unterhemd beendet. Ist die Kontrolle überstanden wird hier das Unterhemd gebügelt.

Das fertige Herren Unterhemd muß sich dem kritischen Blick während der Endkontrolle stellen. Bei der kleinsten Beanstandung ist spätestens hier die Reise für das Unterhemd beendet. Ist die Kontrolle überstanden wird hier das Unterhemd gebügelt...

...gefaltet und im nächsten Schritt...

...gefaltet und im nächsten Schritt...

...in die ALBERT KREUZ Schachtel verpackt. Danch erfolgt der Transport in das Versandlager. Von dort wird es nach Eingang der Bestellung über den Webshop www.albert-kreuz.de direkt per DHL zum Kunden transportiert.

...in die ALBERT KREUZ Schachtel verpackt. Danch erfolgt der Transport in das Versandlager. Von dort wird es nach Eingang der Bestellung über den Webshop www.albert-kreuz.de direkt per DHL zum Kunden transportiert.